Nguyen: “Nadal kann Federers Traum in Basel beenden”

Mit seinem doch etwas überraschenden Erfolg beim Masters-1000-Turnier in Schanghai hat sich Roger Federer wieder ins Rennen um die Nummer 1 zum Jahresende gebracht. Doch wie gut stehen seine Chancen wirklich? Und setzt er eventuell gar den Davis-Cup-Triumph aufs Spiel?

Wir haben uns mit Courtney Nguyen über diese und andere Fragen unterhalten. Die Kalifornierin, eine renommierte Tennis-Journalistin der “Sports Illustrated“, war bei Federers Triumph in Schanghai dabei.

Courtney, du warst in Schanghai vor Ort als Roger Federer seinen insgesamt 23. Masters-Titel feierte. Wie hat er auf dich gewirkt?

Um ehrlich zu sein: Sein Startspiel gegen Leonardo Mayer war katastrophal. Aufgrund der Art und Weise wie er spielte, war es keine Überraschung, dass er nur ganz knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt ist. Er hat sich dann aber ins Turnier “reingebissen”. Die Leistung gegen Novak Djokovic war dann wohl die beste auf Hardcourt in diesem Jahr. Gegen Simon war er dann nicht mehr so stark, aber man konnte sein Selbstvertrauen bei den “Big Points” regelrecht spüren. Die hat er einfach viel besser gespielt.

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Fiktives Treffen von Nadal, Federer & Co. in Basel

Die Swiss Indoors laden heuer zum grossen Spektakel. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Stan Wawrinka sind gleich drei der Top 4 des ATP-Rankings am Start. Im Vorfeld dreht sich allerdings alles um Nadals Gesundheitszustand, respektive seinen Blinddarm. Wenige Tage vor Turnierstart kommt es zum (fiktiven) Treffen der Superstars…

Rafael Nadal humpelt zum Eingang der St. Jakobshalle, seine Hüfte dick in Kinesio-Tape eingewickelt. In seinem Schlepptau hat er Coach Toni Nadal und Manager Benito Perez.

Toni zu Benito (erleichtert): „Ich bin froh, dass Rafa sich spätestens nach Paris-Bercy einer Blinddarm-Operation unterziehen wird und die World Tour Finals auslässt.“

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Zahlenspiele zu Roger Federers Erfolg in Schanghai

Lange war nicht klar, ob Roger Federer überhaupt in Schanghai antreten würde. Der kräftezehrende Sommer mit dem anschliessenden Davis-Cup-Halbfinal ging auch an einem Federer nicht spurlos vorbei. Doch der Schweizer entschied sich für die Asienreise – und sollte mit seiner Entscheidung wie schon so oft in seiner Karriere Recht behalten. Federer gewann in Schanghai seinen insgesamt 23. Masters-1000-Titel. Ein paar Zahlenspiele zum Erfolg des 33-Jährigen in China:

1. Federer hat seinem ohnehin schon eindrücklichen Palmarès einen weiteren bedeutenden Titel hinzugefügt. Es war nicht nur der 81. insgesamt, sondern der erste überhaupt beim Masters-1000-Turnier in Schanghai. 2010 hatte Federer schon einmal im Final gestanden, diesen aber diskussionslos in zwei Sätzen gegen Andy Murray verloren. Damit bleiben der Davis Cup, die Masters-Turniere in Monte-Carlo und Rom sowie Olympiagold im Einzel die einzigen grossen Titel, die Federer noch nicht gewinnen konnte.

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Vonn: “Roger ist und war immer ein unglaubliches Vorbild”

Nach zwei Kreuzbandrissen und fast zwei Jahren Zwangspause kehrt Lindsey Vonn in dieser Saison in den Skiweltcup zurück. Die Amerikanerin lässt sich bei ihrem Comeback auch von Roger Federer inspirieren. “Ich habe mit ihm geredet und ihn gefragt, wie er sich stets neu motivieren kann. Er hat mir dann gesagt, dass er jetzt mehr Motivation habe wie früher.”

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Wenn die Zwangspause zum Katalysator wird


Rafael Nadal hat auf der ATP Tour ein triumphales Comeback gefeiert. Der Mallorquiner, der seit Wimbledon kein Spiel mehr bestritten hatte, liess Richard Gasquet in Peking nicht den Hauch einer Chance und gab gerade einmal 4 Games ab. Nadal ist nicht der einzige, der nach einer längeren Pause zu Bestform aufläuft.

Cilic wie aus dem Nichts zum Grand-Slam-Triumph

War es bei Nadal eine Verletzung, die ihn zu einer längeren Pause zwang, so mussten Marin Cilic und Viktor Troicki aus anderen Gründen aussetzen. Beide wurden wegen eines Dopingvergehens respektive einer verweigerten Probe für längere Zeit gesperrt. Dass eine solche Zwangspause kein Nachteil sein muss, stellen sie derzeit eindrücklich unter Beweis.
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Schlagabtausch: Reformen bei Grand-Slam-Turnieren?


Svenja: Hallo René. Es freut mich, dich heute zum Schlagabtausch begrüssen zu dürfen. Die wichtigste Regel vorneweg: Es sind ausschliesslich verbale Treffer gestattet! :) Nein, im Ernst: Mit den US Open steht uns das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres bevor und ich dachte, das wäre doch der richtige Zeitpunkt, um über eventuelle Reformen (oder eben nicht) nachzudenken. Deshalb meine Frage: Wenn du etwas am jetzigen Format ändern könntest, was wäre das?

René: Hi Svenja! Ich werde mein Möglichstes tun, überhalb der Netzkante zu bleiben ;). Die Slams sind durchaus ein Fall für sich und die US Open sowieso, da sie das Herrenfinale auf Montag gelegt haben und als einziger Slam den dritten beziehungsweise fünften Satz nicht ausspielen. Ich würde erstmal klein anfangen und vor allem beim zweiten Punkt ansetzen – die Form von “Sudden Death” in einem der vier wichtigsten Turnieren widerstrebt mir schon vom Prinzip her und während sie für den Rest des Jahres sinnvoll sein mag, bitte nicht bei den Slams. Das Ganze mag zwar der wahnsinnig kommerzialisierten Veranstaltung, die die US Open vor allem bezüglich der TV-Rechte sind, entgegenkommen, aber sonst spricht eigentlich alles für das Ausspielen des letzten Satzes. Oder wie siehst du das?

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Die 10 skurrilsten Namen im Tennissport

Dass es nicht immer einfach ist, mit einem etwas komplizierten Namen durchs Leben zu schreiten, weiss ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. Meinen Nachnamen (Mastroberardino) habe ich schon in allen möglichen Varianten gelesen und gehört. Das negative Highlight war, als ich einmal fast meinen Flug verpasst habe, weil die Buchung auf den Namen “Herr Dino Mastroberar” lautete.

Auch im Tenniszirkus gibt es den einen oder anderen Zungenbrecher. Wir haben für euch die Top 10 der kompliziertesten und lustigsten Vor- und/oder Nachnamen aus der grossen weiten Welt des Tennissports zusammengetragen.

10. Bastian Trinker: Ob sein Name Programm ist? Das hoffen wir natürlich nicht. Eskapaden des 24-jährigen Österreichers sind uns jedenfalls keine bekannt. Die Leistungen des Weltranglisten-317. können sich sehen lassen. Trinker gewann in dieser Saison bereits 3 ITF-Turniere.
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