Goffin: “Roger bewegt sich wie ein 25-Jähriger”

Wenn es um den derzeit formstärksten Spieler auf der ATP Tour geht, erhält Roger Federer starke Konkurrenz aus Belgien. David Goffin, selbst ein grosser Fan des Baselbieters, hat in den letzten Monaten zu einem fast beispiellosen Siegeszug angesetzt. Eindrückliche 6 Turniersiege hat der 23-Jährige seit Wimbledon auf der Challenger- und ATP-Tour gefeiert und dabei nur gerade zwei Spiele verloren.

Mit Rang 27 war Goffin Anfang Oktober so gut klassiert wie noch nie in seiner Karriere. Macht er so weiter wie in den letzten Monaten, dürfte sein Weg weiter steil nach oben führen. LetsTalkTennis hatte am Rande der Swiss Indoors die Möglichkeit, mit dem sympathischen Belgier zu sprechen.

David Goffin, können Sie mir sagen, wie viele Matches sie seit Wimbledon gewonnen haben oder kommen Sie mit Zählen gar nicht mehr nach?

Hmm… (überlegt). Das müssten so um die 40 Siege sein.

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Lüthi: “Stan wird nicht in Panik ausbrechen”

Stan Wawrinka kommt derzeit einfach nicht auf Touren. Bei den Swiss Indoors in Basel scheiterte der Romand wie bereits in den beiden Jahren zuvor in der 1. Runde. Gerade im Hinblick auf den Davis-Cup-Final gibt der Formstand Wawrinkas Anlass zur Sorge. “Stan ist nicht mehr 18 und routiniert genug, solche Rückschläge wegzustecken”, ist Davis-Cup-Captain Severin Lüthi überzeugt.

Severin Lüthi, wie schätzen Sie Stan Wawrinkas Niederlage gegen Mikhail Kukushkin ein?

Stan war natürlich sehr enttäuscht, dass er verloren hat. Es ist klar: Die drei Niederlagen in Serie sind nicht förderlich fürs Selbstvertrauen. Stan muss jetzt bei den nächsten beiden Turnieren einen Weg finden, wieder gut zu spielen und damit Selbstvertrauen zu tanken. Die nächsten Turniere sind sehr wichtig für ihn, nicht nur wegen dem Davis-Cup-Final.

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Nguyen: “Nadal kann Federers Traum in Basel beenden”

Mit seinem doch etwas überraschenden Erfolg beim Masters-1000-Turnier in Schanghai hat sich Roger Federer wieder ins Rennen um die Nummer 1 zum Jahresende gebracht. Doch wie gut stehen seine Chancen wirklich? Und setzt er eventuell gar den Davis-Cup-Triumph aufs Spiel?

Wir haben uns mit Courtney Nguyen über diese und andere Fragen unterhalten. Die Kalifornierin, eine renommierte Tennis-Journalistin der “Sports Illustrated“, war bei Federers Triumph in Schanghai dabei.

Courtney, du warst in Schanghai vor Ort als Roger Federer seinen insgesamt 23. Masters-Titel feierte. Wie hat er auf dich gewirkt?

Um ehrlich zu sein: Sein Startspiel gegen Leonardo Mayer war katastrophal. Aufgrund der Art und Weise wie er spielte, war es keine Überraschung, dass er nur ganz knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt ist. Er hat sich dann aber ins Turnier “reingebissen”. Die Leistung gegen Novak Djokovic war dann wohl die beste auf Hardcourt in diesem Jahr. Gegen Simon war er dann nicht mehr so stark, aber man konnte sein Selbstvertrauen bei den “Big Points” regelrecht spüren. Die hat er einfach viel besser gespielt.

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Fiktives Treffen von Nadal, Federer & Co. in Basel

Die Swiss Indoors laden heuer zum grossen Spektakel. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Stan Wawrinka sind gleich drei der Top 4 des ATP-Rankings am Start. Im Vorfeld dreht sich allerdings alles um Nadals Gesundheitszustand, respektive seinen Blinddarm. Wenige Tage vor Turnierstart kommt es zum (fiktiven) Treffen der Superstars…

Rafael Nadal humpelt zum Eingang der St. Jakobshalle, seine Hüfte dick in Kinesio-Tape eingewickelt. In seinem Schlepptau hat er Coach Toni Nadal und Manager Benito Perez.

Toni zu Benito (erleichtert): „Ich bin froh, dass Rafa sich spätestens nach Paris-Bercy einer Blinddarm-Operation unterziehen wird und die World Tour Finals auslässt.“

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Zahlenspiele zu Roger Federers Erfolg in Schanghai

Lange war nicht klar, ob Roger Federer überhaupt in Schanghai antreten würde. Der kräftezehrende Sommer mit dem anschliessenden Davis-Cup-Halbfinal ging auch an einem Federer nicht spurlos vorbei. Doch der Schweizer entschied sich für die Asienreise – und sollte mit seiner Entscheidung wie schon so oft in seiner Karriere Recht behalten. Federer gewann in Schanghai seinen insgesamt 23. Masters-1000-Titel. Ein paar Zahlenspiele zum Erfolg des 33-Jährigen in China:

1. Federer hat seinem ohnehin schon eindrücklichen Palmarès einen weiteren bedeutenden Titel hinzugefügt. Es war nicht nur der 81. insgesamt, sondern der erste überhaupt beim Masters-1000-Turnier in Schanghai. 2010 hatte Federer schon einmal im Final gestanden, diesen aber diskussionslos in zwei Sätzen gegen Andy Murray verloren. Damit bleiben der Davis Cup, die Masters-Turniere in Monte-Carlo und Rom sowie Olympiagold im Einzel die einzigen grossen Titel, die Federer noch nicht gewinnen konnte.

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Vonn: “Roger ist und war immer ein unglaubliches Vorbild”

Nach zwei Kreuzbandrissen und fast zwei Jahren Zwangspause kehrt Lindsey Vonn in dieser Saison in den Skiweltcup zurück. Die Amerikanerin lässt sich bei ihrem Comeback auch von Roger Federer inspirieren. “Ich habe mit ihm geredet und ihn gefragt, wie er sich stets neu motivieren kann. Er hat mir dann gesagt, dass er jetzt mehr Motivation habe wie früher.”

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Wenn die Zwangspause zum Katalysator wird


Rafael Nadal hat auf der ATP Tour ein triumphales Comeback gefeiert. Der Mallorquiner, der seit Wimbledon kein Spiel mehr bestritten hatte, liess Richard Gasquet in Peking nicht den Hauch einer Chance und gab gerade einmal 4 Games ab. Nadal ist nicht der einzige, der nach einer längeren Pause zu Bestform aufläuft.

Cilic wie aus dem Nichts zum Grand-Slam-Triumph

War es bei Nadal eine Verletzung, die ihn zu einer längeren Pause zwang, so mussten Marin Cilic und Viktor Troicki aus anderen Gründen aussetzen. Beide wurden wegen eines Dopingvergehens respektive einer verweigerten Probe für längere Zeit gesperrt. Dass eine solche Zwangspause kein Nachteil sein muss, stellen sie derzeit eindrücklich unter Beweis.
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