Tennis-Regeln

6 alternative Tennis-Regeln

Immer wieder wurde zuletzt darüber diskutiert, ob – respektive wie – man den Tennissport noch attraktiver machen könnte. Sollten die Matches kürzer sein? Muss man mit Traditionen brechen?

Wir haben uns auch mal ein paar Gedanken gemacht und hätte einige (nicht ganz ernst gemeinte) Vorschläge, wie man das Tennis revolutionieren und für die Fans noch unterhaltsamer gestalten könnte. Hier sind unsere 6 alternativen Tennis-Regeln.

1. Einführung von Karten

Seien wir mal ehrlich: Wer behält schon den Überblick, ob ein Spieler bereits gemassregelt wurde? Oft murmeln die Schiedsrichter die Verwarnungen – kaum hörbar für die Zuschauer – ins Mikro. Wir fordern: Mehr Transparenz und deshalb die Einführung von gelben, orangen und roten Karten. Wenn der Schiedsrichter die Karte zückt, soll dies natürlich auch akustisch begleitet werden. Wir hören ihn schon, den guten Mo Lahyani: „Yelloooow caaaard, Mr. Nadaaaaaal!“

2. Time-Out-Möglichkeit

Bei den Frauen gibt es eine Art Time-Out bereits, das sogenannte „On-Court Coaching“. Dasselbe sollte man auch bei den Herren einführen, allerdings in leicht adaptierter Form. So kann man das Time-Out zu einem x-beliebigen Zeitpunkt nehmen, zum Beispiel vor einem Breakball. Die Auszeit dauert genau eine Minute, eine Countdown-Uhr begleitet das Ganze.

3. Seitenwechsel nach 4 Games

Es gibt doch eigentlich keinen Grund, weshalb sich die Spieler jeweils nach zwei Games hinsetzen müssen. Nein, TV-Bedürfnisse sollen hier jetzt nicht als Argument angebracht werden. Diese ständigen Pausen stoppen den Spielfluss und sind komplett übertrieben. Wir sagen deshalb: Vier Games am Stück sollten locker machbar sein. Locker. 

4. Interviews während dem Spiel

Ganz ehrlich: Ich hatte diesen Abschnitt bereits geschrieben, als ich mir gestern Nacht beim Schauen der US Open verwundert die Augen rieb. Stürmte da tatsächlich Pam Shriver aufs Feld, um Coco Vandeweghe nach dem gewonnenen Startsatz ein paar Fragen zu stellen? In der Tat! Offenbar wird diese Idee bereits umgesetzt. Doch das Interview soll nicht wie im Fall von Vandeweghe fürs Fernsehen sein, sondern für alle gut hörbar im Stadion.

5. Nominierung eines Ersatzspielers

Manchmal läuft es einfach nicht, jeder Athlet kennt das. Weshalb also nicht auf die Unterstützung anderer zählen? Die Idee: Jeder Spieler nominiert vor der Partie einen „Joker“, den er einmalig für 4 Games einsetzen kann. Geschlecht und (sportliche) Herkunft sind dabei völlig egal.

6. Einführung der „Schimpf-Minute“

Manchmal muss der Frust einfach raus. Dem Fluchen wird im Tennis aber schnell ein Riegel vorgeschoben. Wir fordern deshalb die „Schimpf-Minute“, die man einmalig einziehen kann. Dem Spieler ist es in dieser Zeit gestattet, sich den angestauten Ärger von der Seele zu fluchen. Aufgrund jüngster – aus dem Ruder gelaufener – Ereignisse, werden die Platz-Mikrofone in dieser Zeit ausgeschaltet.

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