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Strycova über Temperament, Handshakes und Schnecken

Man könnte sie als „unsichtbare Tschechin“ bezeichnen: Barbora Strycova. Obwohl sie in Tenniskreisen immer wieder für Aufsehen sorgt (später dazu mehr), dürfte der „0815“-Tennisfan nicht allzu viel über sie wissen. Zu sehr steht die Tschechin im Schatten ihrer berühmteren Landsfrauen Petra Kvitova, Lucie Safarova und zuletzt auch Karolina Pliskova.

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Conny Perrin und der verflixte nächste Schritt

Erster Tag des WTA-Turnier in Bastad, die Sonne scheint. Zahlreiche Fans haben sich auf den Nebencourts eingefunden, um die Qualifikation fürs Hauptfeld zu verfolgen. Auf Platz 4 duellieren sich kurz vor Mittag die Schweizerin Conny Perrin und Maryna Zanevska. Obwohl die Ukrainerin als Weltranglisten-139. fast 150 Plätze vor der Romande klassiert ist, ist von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Perrin weiss mit ihrem variablen Spiel zu gefallen, stellt die Favoritin immer wieder vor unlösbare Probleme. Dennoch ist es die Neuenburgerin, die nach knapp zwei Stunden als Verliererin vom Platz gehen muss.

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Tatjana Maria: «Es ist wie eine Erlösung»

Sie hat geheiratet, ist Mutter geworden und hat während ihrer Baby-Pause mal kurz ihre Rückhandtechnik umgestellt – Tatjana Maria, ehemals Malek, hat zwei turbulente Jahre hinter sich.

Bis zur WTA ist die Meldung offenbar noch nicht durchgedrungen. Wenn man auf der offiziellen Webseite auf das Profil von Tatjana Maria (WTA 87) klickt, steht da noch immer «Two-Handed Backhand» geschrieben. Dabei spielt die 27-Jährige ihre Rückhand seit ihrem Comeback im April 2014 nur noch einhändig. Warum eigentlich?

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Goffin: „Roger bewegt sich wie ein 25-Jähriger“

Wenn es um den derzeit formstärksten Spieler auf der ATP Tour geht, erhält Roger Federer starke Konkurrenz aus Belgien. David Goffin, selbst ein grosser Fan des Baselbieters, hat in den letzten Monaten zu einem fast beispiellosen Siegeszug angesetzt. Eindrückliche 6 Turniersiege hat der 23-Jährige seit Wimbledon auf der Challenger- und ATP-Tour gefeiert und dabei nur gerade zwei Spiele verloren.

Mit Rang 27 war Goffin Anfang Oktober so gut klassiert wie noch nie in seiner Karriere. Macht er so weiter wie in den letzten Monaten, dürfte sein Weg weiter steil nach oben führen. LetsTalkTennis hatte am Rande der Swiss Indoors die Möglichkeit, mit dem sympathischen Belgier zu sprechen.

David Goffin, können Sie mir sagen, wie viele Matches sie seit Wimbledon gewonnen haben oder kommen Sie mit Zählen gar nicht mehr nach?

Hmm… (überlegt). Das müssten so um die 40 Siege sein.

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Lüthi: „Stan wird nicht in Panik ausbrechen“

Stan Wawrinka kommt derzeit einfach nicht auf Touren. Bei den Swiss Indoors in Basel scheiterte der Romand wie bereits in den beiden Jahren zuvor in der 1. Runde. Gerade im Hinblick auf den Davis-Cup-Final gibt der Formstand Wawrinkas Anlass zur Sorge. „Stan ist nicht mehr 18 und routiniert genug, solche Rückschläge wegzustecken“, ist Davis-Cup-Captain Severin Lüthi überzeugt.

Severin Lüthi, wie schätzen Sie Stan Wawrinkas Niederlage gegen Mikhail Kukushkin ein?

Stan war natürlich sehr enttäuscht, dass er verloren hat. Es ist klar: Die drei Niederlagen in Serie sind nicht förderlich fürs Selbstvertrauen. Stan muss jetzt bei den nächsten beiden Turnieren einen Weg finden, wieder gut zu spielen und damit Selbstvertrauen zu tanken. Die nächsten Turniere sind sehr wichtig für ihn, nicht nur wegen dem Davis-Cup-Final.

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Nguyen: „Nadal kann Federers Traum in Basel beenden“

Mit seinem doch etwas überraschenden Erfolg beim Masters-1000-Turnier in Schanghai hat sich Roger Federer wieder ins Rennen um die Nummer 1 zum Jahresende gebracht. Doch wie gut stehen seine Chancen wirklich? Und setzt er eventuell gar den Davis-Cup-Triumph aufs Spiel?

Wir haben uns mit Courtney Nguyen über diese und andere Fragen unterhalten. Die Kalifornierin, eine renommierte Tennis-Journalistin der „Sports Illustrated„, war bei Federers Triumph in Schanghai dabei.

Courtney, du warst in Schanghai vor Ort als Roger Federer seinen insgesamt 23. Masters-Titel feierte. Wie hat er auf dich gewirkt?

Um ehrlich zu sein: Sein Startspiel gegen Leonardo Mayer war katastrophal. Aufgrund der Art und Weise wie er spielte, war es keine Überraschung, dass er nur ganz knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt ist. Er hat sich dann aber ins Turnier „reingebissen“. Die Leistung gegen Novak Djokovic war dann wohl die beste auf Hardcourt in diesem Jahr. Gegen Simon war er dann nicht mehr so stark, aber man konnte sein Selbstvertrauen bei den „Big Points“ regelrecht spüren. Die hat er einfach viel besser gespielt.

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Interview mit Dominic Thiem

Dominic Thiem gehört zu den Senkrechtstartern in dieser Saison. Anfang Jahr war der 20-jährige Österreicher in der ATP-Weltrangliste noch auf Platz 139 zu finden, mittlerweile hat er bereits die Top 50 geknackt. Seinen ersten Titel auf der ATP Tour verpasste Thiem vergangene Woche in Kitzbühel nur ganz knapp. Im Interview mit LetsTalkTennis spricht der leidenschaftliche Chelsea-Fan für einmal nicht über Aufschlag und Vorhand, sondern spezielle Komplimente und die Backstreet Boys.

LetsTalkTennis: Wann hast du das letzte Mal jemanden um ein Autogramm gebeten?

Dominic Thiem: Als mein Trainer Günter Bresnik geheiratet hat. Da war Hermann Maier zu Gast. Aber ich glaube, das ist mehr als zehn Jahre her.

Welches war das schönste Kompliment, das du je von einem anderen Spieler erhalten hast?

In Paris, als Rafael Nadal gesagt hat, ich sei ein zukünftiger Champion.

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