Bildschirmfoto 2015-03-15 um 13.17.09

Nguyen: „Nadal kann Federers Traum in Basel beenden“

Mit seinem doch etwas überraschenden Erfolg beim Masters-1000-Turnier in Schanghai hat sich Roger Federer wieder ins Rennen um die Nummer 1 zum Jahresende gebracht. Doch wie gut stehen seine Chancen wirklich? Und setzt er eventuell gar den Davis-Cup-Triumph aufs Spiel?

Wir haben uns mit Courtney Nguyen über diese und andere Fragen unterhalten. Die Kalifornierin, eine renommierte Tennis-Journalistin der „Sports Illustrated„, war bei Federers Triumph in Schanghai dabei.

Courtney, du warst in Schanghai vor Ort als Roger Federer seinen insgesamt 23. Masters-Titel feierte. Wie hat er auf dich gewirkt?

Um ehrlich zu sein: Sein Startspiel gegen Leonardo Mayer war katastrophal. Aufgrund der Art und Weise wie er spielte, war es keine Überraschung, dass er nur ganz knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt ist. Er hat sich dann aber ins Turnier „reingebissen“. Die Leistung gegen Novak Djokovic war dann wohl die beste auf Hardcourt in diesem Jahr. Gegen Simon war er dann nicht mehr so stark, aber man konnte sein Selbstvertrauen bei den „Big Points“ regelrecht spüren. Die hat er einfach viel besser gespielt.

(mehr …)

14954322955_29030eb25f_o

Fiktives Treffen von Nadal, Federer & Co. in Basel

Die Swiss Indoors laden heuer zum grossen Spektakel. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Stan Wawrinka sind gleich drei der Top 4 des ATP-Rankings am Start. Im Vorfeld dreht sich allerdings alles um Nadals Gesundheitszustand, respektive seinen Blinddarm. Wenige Tage vor Turnierstart kommt es zum (fiktiven) Treffen der Superstars…

Rafael Nadal humpelt zum Eingang der St. Jakobshalle, seine Hüfte dick in Kinesio-Tape eingewickelt. In seinem Schlepptau hat er Coach Toni Nadal und Manager Benito Perez.

Toni zu Benito (erleichtert): „Ich bin froh, dass Rafa sich spätestens nach Paris-Bercy einer Blinddarm-Operation unterziehen wird und die World Tour Finals auslässt.“

(mehr …)

Zahlenspiele zu Roger Federers Erfolg in Schanghai

[getty src=“457112444?et=cDVTzHJKRWZUZsTj7MEZhg&sig=tRTUSLjmqQlDXekhKWbhfrZJAE8yFz420-aOLX3CqJk=“ width=“445″ height=“327″]Lange war nicht klar, ob Roger Federer überhaupt in Schanghai antreten würde. Der kräftezehrende Sommer mit dem anschliessenden Davis-Cup-Halbfinal ging auch an einem Federer nicht spurlos vorbei. Doch der Schweizer entschied sich für die Asienreise – und sollte mit seiner Entscheidung wie schon so oft in seiner Karriere Recht behalten. Federer gewann in Schanghai seinen insgesamt 23. Masters-1000-Titel. Ein paar Zahlenspiele zum Erfolg des 33-Jährigen in China:

1. Federer hat seinem ohnehin schon eindrücklichen Palmarès einen weiteren bedeutenden Titel hinzugefügt. Es war nicht nur der 81. insgesamt, sondern der erste überhaupt beim Masters-1000-Turnier in Schanghai. 2010 hatte Federer schon einmal im Final gestanden, diesen aber diskussionslos in zwei Sätzen gegen Andy Murray verloren. Damit bleiben der Davis Cup, die Masters-Turniere in Monte-Carlo und Rom sowie Olympiagold im Einzel die einzigen grossen Titel, die Federer noch nicht gewinnen konnte.

(mehr …)

Vonn: „Roger ist und war immer ein unglaubliches Vorbild“

[getty src=“187381889?et=fKTylFnQQVxc08aXtFYZ1A&sig=zhcAunVN5xivIUAiRJ2wSGc6B8dc0g-0hTtk-MNt0p4=“ width=“445″ height=“312″]Nach zwei Kreuzbandrissen und fast zwei Jahren Zwangspause kehrt Lindsey Vonn in dieser Saison in den Skiweltcup zurück. Die Amerikanerin lässt sich bei ihrem Comeback auch von Roger Federer inspirieren. „Ich habe mit ihm geredet und ihn gefragt, wie er sich stets neu motivieren kann. Er hat mir dann gesagt, dass er jetzt mehr Motivation habe wie früher.“

(mehr …)

Happy Birthday, Roger Federer!

[getty src=“493735061?et=wFyTvxthRYxbJ2_6cjjyBw&sig=e3Pq1NbAGjoTMvTkcbJLOH_WcN0JCpyrx_cFNnmslVU=“ width=“495″ height=“330″]Ich mag mich noch bestens daran erinnern, als Roger Federer vor drei Jahren 30 Jahre alt wurde. Jetzt würde es langsam aber sicher kritisch werden, mit den Besten mitzuhalten, prophezeiten einige (Möchtegern-)Experten. Selbst das renommierte deutsche Nachrichtenmagazin „Spiegel“ veröffentlichte wenige Wochen nach Federers rundem Geburtstag einen Artikel mit dem Titel: „King Roger klammert sich an die Macht„. Darin war beispielsweise zu lesen:

„Aber Federer, der Tennis-König, ist mittlerweile 30 Jahre alt. Privat erlebte er seit der Geburt seiner Zwillingstöchter 2009 vermutlich eine Reihe schöner Momente. Auf dem Platz hat er seine besten Zeiten aber hinter sich, in der Weltrangliste liegt er nur noch auf Rang drei.“

„Erst im November, als die Saison eigentlich vorbei war, gewann Federer die Turniere in Basel und Paris-Bercy sowie das ATP-Saisonfinale in London. Doch gerade der Titel bei der inoffiziellen ATP-Weltmeisterschaft klingt besser, als er ist. Das Turnier der besten Acht der Saison hat seit Jahren keinen hohen Stellenwert mehr.“

(mehr …)

Orakel Joey sagt Wimbledon-Sieger voraus

Fussball-Orakel Paul war gestern. Der neue tierische Wahrsager heisst „Joey“. Joey ist ein Westie (West Highland Terrier), 4 Jahre alt und der beste Begleiter, den man sich nur vorstellen kann. Wie seine Besitzer(in) ist auch Joey natürlich ein grosser Tennis-Fan. Deshalb wollte ich von ihm wissen: Wer gewinnt am Sonntag den Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic? Hier seine Antwort:

(mehr …)

Federer gegen Djokovic: Erster Major-Final seit 2007

[getty src=“94627055?et=DCwU-CNEQAdzDxPF9DEOwQ&sig=sEYG4_kkah2YkHtGNoAjiIB_AUm214lGegBwh4BTZQI=“ width=“495″ height=“445″]Fast sieben Jahre ist es her, seit sich Roger Federer und Novak Djokovic zum letzten und bislang einzigen Mal in einem Grand-Slam-Final gegenüberstanden. Bei den US Open 2007, Djokovic war gerade 20 Jahre alt geworden, behielt Federer in drei engen Sätzen die Oberhand. Sieben Jahre – das ist in der Tenniswelt eine halbe Ewigkeit. Und auch sonst im Leben. Ein paar Beispiele gefällig?

Als sich Djokovic und Federer 2007 letztmals in einem Major-Final duellierten…

… hatte Steve Jobs eben das erste iPhone vorgestellt.

… löste Gordon Brown Tony Blair als Premier Minister des Vereinten Königsreichs ab.

… veröffentlichte Windows sein neues Betriebssystem Windows Vista.

(mehr …)

Wawrinka und Federer fieberten mit der Nati mit

Es hat nicht sollen sein: Die Schweizer Nati ist an der WM in Brasilien im Achtelfinal denkbar knapp an Mitfavorit Argentinien gescheitert. Mitgefiebert haben dabei auch Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die in Wimbledon wenig zuvor ihre Viertelfinal-Teilnahmen sichergestellt hatten. Während die Stimmung bei den beiden Schweizern nach dem brutalen Out verständlicherweise im Keller war, feierten ihre argentinischen Tenniskollegen ausgelassen.

Am Anfang war Roger Federer noch zum Scherzen aufgelegt und fragte sich, ob der derzeit verletzte Juan Martin del Potro die Partie wohl auch verfolgen würde. Die Antwort des Gauchos liess auf sich warten, tat dann aber doppelt weh:

(mehr …)

So stehen die Chancen von Roger Federer in Wimbledon

[getty src=“148271257?et=Mj-pHFwQTytv6y5tZOXBAw&ContextMore=on&sig=R_N46yF6aCrNXEKZ7W1gcsGeszbn7AdsxX6EfBJ8Nk0=“ width=“495″ height=“441″]
Am kommenden Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei so offen wie schon lange nicht mehr. Wie immer, wenn in „SW19“ auf Rasen gespielt wird, gehört auch der siebenfache Champion Roger Federer zu den Favoriten. Doch wie gut stehen die Chancen des Baselbieters, am 6. Juli zum 8. Mal den Wimbledon-Pokal in die Höhe stemmen zu können, wirklich? LetsTalkTennis hat dazu sechs Schweizer Journalisten befragt. Experten, die sich in der Tennisszene bestens auskennen – und Federer allesamt auf der Rechnung haben.

René Stauffer (Tages-Anzeiger)

Ich war bisher 25 Mal in Wimbledon, und obwohl es überraschende Sieger gab (wie Becker 1985, Krajicek 1996, Ivanisevic 2001) siegten normalerweise Leute aus dem engeren Favoritenkreis. Geht man 2014 von diesem aus und wendet das Ausschlussverfahren an, ergibt sich folgendes Bild: Novak Djokovic verliert momentan die meisten Grand-Slam-Finals und ist nicht der geborene Rasenspieler. Rafael Nadal kommt auf Rasen seit Jahren nicht mehr richtig in Fahrt. Andy Murray steht als Titelverteidiger unter Druck und ist noch nicht ganz der Alte. Roger Federer zeigt momentan ungewohnte Schwächen, hat seinen Kopf vielleicht doch nicht ganz bei der Sache. Stan Wawrinka hat gesundheitliche Probleme und ist bisher kein Rasen-Champion. Womit wir schon beim Kreis von Leuten wie Dimitrov, Gulbis, Nishikori, Raonic und Berdych angelangt sind, also den stärksten Aussenseitern, alles noch keine Majorsieger. Wir sehen also: Es gibt keinen klaren Favoriten.

(mehr …)

Federer überzeugt: „Schweiz kommt in die Achtelfinals“

(Bildquelle: www.facebook.com/Federer)

Heute in einer Woche wird in Brasilien die Fussball-WM angepfiffen. Die Vorfreude auf dieses Highlight ist auch bei den Tennisspielern riesig. Roger Federer, der während der Endrunde in Wimbledon im Einsatz stehen wird, freut sich auf die Auftritte der Nati und ist durchaus optimistisch.

„An der WM sind es nur drei Gruppenspiele, da ist für die Schweiz alles möglich. Ich stehe hinter der Mannschaft und bin überzeugt, dass sie es ins Achtelfinale schafft,“ sagte Federer gegenüber der Credit Suisse. Seine Zuversicht kommt nicht von ungefähr: Das Team von Ottmar Hitzfeld wird in der Weltrangliste neu auf Rang 6 geführt und hat von den letzten 18 Länderspielen nur gerade ein einziges verloren (0:1 gegen Rumänien im Mai 2012). Die Nati trifft in der Vorrunde in der Gruppe E auf Ecuador, Honduras und Frankreich.

(mehr …)

Einblicke ins Leben eines leidenschaftlichen Federer-Fans

[getty src=“495132875?et=bKeMcu85Tx5gkyQWvr4d7Q&sig=Y33EpcxzcVJlWFyqeSDr_sOPSRTo0WWpsqW4w1fbX38=“ width=“495″ height=“445″]

In Paris scheiterte Roger Federer bereits im Achtelfinal an Ernests Gulbis. Aus dem unantastbaren Grand-Slam-Seriensieger ist mittlerweile ein angreifbarer Spieler geworden. Das ist für die Fans des Schweizers nicht immer einfach. Marina Vonlanthen, seit Jahren ein eingefleischter Federer-Anhänger, kann davon ein Liedchen singen. In unserer Fan-Serie spricht sie über die Faszination Federer, ein erfolgreiches Projekt und verrät, mit welchem Gegner sie am meisten Mühe hat.

(mehr …)

Kyrgios: „Hitting with Roger was unreal“

Bildschirmfoto 2015-05-05 um 17.07.59(Bildquelle: www.facebook.com/kyrgiostennis)

Nick Kyrgios belongs to a group of young guns who are touted to make life more difficult for the established names in the near future. The big-serving 19 year-old from Australia is regarded as a great talent and supposed to be next in line of many high-flying tennis players from down under. Currently ranked No. 160 in the world, Kyrgios received a wild card for the French Open where he lost in straight sets to Canada’s Milos Raonic. „Milos was too good for me, but I’ll go away and get better“, Kyrgios told LetsTalkTennis after his 1st round exit.

A real highlight, however, awaited Kyrgios in advance of his main draw appearance at Roland Garros. Kyrgios got invited by Roger Federer to spend a week practising with him in Zürich. In this interview with LetsTalkTennis, Kyrgios talks about his time with Roger in Switzerland, the rocky road to being a pro and reveals the names of his best friends on tour.

What was the toughest aspect of your transition from junior to pro?

I still feel I am in that transition really, until I am well established inside the top 100 I would say that I have not fully transferred. The obvious thing is going down to the smaller events again although I have managed to move through the levels pretty quickly. The men’s game is so much more physical too and I’ve had to work hard and keep working hard to improve my physicals.

(mehr …)

Rückblick: Roger und Rafa feiern ihr „10-Jähriges“

[getty src=“71402017?et=Zr9K7LTml0OE-3DRHlomAw&sig=Fyr1ZSAkqOalUS9R19hi5z634QDatPAlPmv8aMdX8Ew=“ width=“495″ height=“400″]
Genau 10 Jahre ist es her, seit sich Roger Federer und Rafael Nadal auf der ATP Tour erstmals gegenüberstanden. Als Weltnummer 34 reiste Nadal vor zehn Jahren zum Masters nach Miami. Nach einem Freilos und einem Sieg über Goran Ivanisevic forderte der Mallorquiner in der dritten Runde den grossen Roger Federer heraus. Während Nadal mit eher durchschnittlichen Resultaten im Gepäck an diese Aufgabe heranging, strotzte Federer mit Turniersiegen bei den Australian Open, in Dubai sowie Indian Wells nur so vor Selbstvertrauen.

(mehr …)

Roger Federer und die wiedergewonnene Servicestärke

[getty src=“478922815?et=h80uc4nyGkq5QRtfequiFQ&sig=dhCxRSoDnNDTiWezEUlVO2MEyWSfhzr2RtPqE0pmbPw=“ width=“500″ height=“400″] Gegen Thiemo de Bakker feierte Roger Federer in Miami seinen bereits 21. Sieg in dieser Saison – dies bei nur 3 Niederlagen. Der Baselbieter lieferte gegen den Niederländer ein weiteres Beweisstück seiner derzeit blendenden Form ab. Zum Vergleich: Im Vorjahr wies Federer zum selben Zeitpunkt die ungleich schwächere Bilanz von 13 Siegen gegenüber 4 Niederlagen auf, erste Zweifel über seinen Formstand kamen auf. Ganz anders im diesen Jahr: Die Frage scheint nicht mehr zu sein wann, sondern wie viele Titel der Rekordmann in dieser Saison noch gewinnen kann.

(mehr …)

Roger Federer zaubert in Dubai

Nicht viele hatten auf ihn gesetzt, doch Roger Federer strafte seine Kritiker in Dubai einmal mehr Lügen. Der Schweizer gewann erstmals seit rund anderthalb Jahren wieder gegen den Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic und spielte dabei teilweise gross auf. Ob mit Passierbällen, sehenswerten Volleys oder brachialen Grundlinien-Krachern – es hatte von allem etwas dabei. Mit Punkten wie diesen realisierte Federer den Finaleinzug:

http://www.youtube.com/watch?v=Orgq0iVTBe4

(mehr …)

IN und OUT: Nadals Geheimnis und unverbesserliche Fans

Lang, lang ist’s her seit dem letzten „IN und OUT“, viel ist in der Zwischenzeit passiert. Zu viel, um alles zu berücksichtigen. Hier eine kleine Auswahl dessen, was sich in den letzten Tagen in der grossen weiten Tenniswelt ereignet hat. Unglaubliche Serien, Twitterkönig Federer und unverbesserliche Schweizer Tennis-Fans inklusive. Enjoy!

DAS WAR IN:

1. Federers Hashtag-Kreativität: Roger Federer rockt Twitter! Wer hätte das nach einem ziemlich ruhigen und unspektakulären ersten halben Jahr auf der Social-Media-Plattform gedacht? In Shanghai wuchs „King Roger“ aber über sich hinaus – wenn auch nur neben dem Court. Seine #AskRF-Session – oder besser gesagt zwei Sessions – waren etwas vom Besten, das ich je von einem Sportler auf Twitter gesehen habe. Schnell, ehrlich und witzig. Roger überraschte insbesondere mit eigens kreierten Hashtags wie #cyaTV, #cyaLaterBall, #helpfulroof oder #responsibleRF. Das Geheimnis dahinter? Ganz einfach:

You’re messing around, right?  Hashtag, let’s have some fun.  I mean, what is it?  I saw so many tweets, people trying to come up with different type of names.  You just sort of go with it, communicate.

(mehr …)

Der Fluch der Perfektion

(Bildquelle: Amy Fetherolf/The Changeover)

Als ich am Morgen des 3. September auf mein Handy blicke, überkommt mich eine grosse Enttäuschung und Traurigkeit, die, wie ich mir beim unverwandten Blick auf den regenverhangenen Himmel vor meinem Fenster eingestehe, nicht ganz unerwartet ist. In der Nacht zuvor war ich zwar unruhig, aber mit der Hoffnung eingeschlafen, dass Roger Federer nach dem Verlust des ersten Satzes im Achtelfinale der US Open gegen Tommy Robredo noch einmal zurückkommen würde. Federer hatte bis zu diesem Zeitpunkt untypisch viele Fehler gemacht und eine Vielzahl an Chancen liegen lassen, die ihm sein spanischer Gegner trotz allem geboten hatte. Es war nicht das erste Mal, dass der Schweizer in den letzten Monaten bei einem Major weit entfernt von seiner Bestform gespielt hatte.

(mehr …)

Schett: „Interviewing Roger Federer is always exciting“

(Picture Copyright: Helge Kirchberger)

Barbara Schett is a former Austrian tennis player who climbed up to 7th place in the WTA ranking in 1999. Since her retirement in 2005, the now 37-year-old is a tennis expert for Eurosport and is still involved in tennis in other ways as well. In an exclusive interview with Let’s Talk Tennis, Schett talks about her „new“ life and both entertaining and boring interviewees, and reveals her most embarrassing experience so far.

Barbara Schett, you’re still involved in tennis even after your retirement and, among other things, are following the Tour as an expert for Eurosport. And you have a family of your own now. How do you do it all?

Schett: I wouldn’t be able to do what I’m doing without the support of my husband and my parents. Due to my job, I travel to all 4 Grand Slam tournaments and I’m also on-site at the bet-at-home Cup in Kitzbühel and the Generali Ladies in Linz. I spend approximately 12 weeks per year travelling, and the rest of the time I’m a mother and do what other women do, such as going to the playground, and the like …

(mehr …)

Twitter-Reaktionen auf Roger Federers Night-Session-Outfit

Am Samstag kam Roger Federer bei den US Open erstmals in diesem Jahr in den Genuss einer „Night-Session“. Spielerisch ist die Geschichte schnell erzählt: Der fünffache Flushing-Meadows-Champion zeigte sich in exzellenter Spiellaune und schoss den überforderten Adrian Mannarino förmlich vom Platz. Angesichts des nie gefährdeten Sieges wurde bald einmal über andere Themen diskutiert. So zum Beispiel Federers Outfit, das nicht überall gut ankam:

(mehr …)

„Federer-Fluch“: Nach dem Sieg folgt für die Bezwinger die Krise

(Bildquelle: Amy Fetherolf/The Changeover)

Einmal den grossen Roger Federer schlagen – für viele Tennisprofis ist dies mehr Träumerei denn Realität. In dieser Saison aber gelang es im Vergleich zu den letzten Jahren mehreren Underdogs, den besten Tennisspieler aller Zeiten in die Knie zu zwingen. Wer nun aber dachte, ein solcher Sieg würde als Initialzündung für weitere Erfolge dienen, sieht sich getäuscht. Praktisch sämtliche Federer-Bezwinger brachten in der Folge kaum mehr etwas zustande. Hier liefern wir den eindrücklichen Beweis:

1. Julien Benneteau: Der Franzose gilt als eine Art Angstgegner Federers. Der 31-Jährige konnte den Schweizer bereits zweimal bezwingen und brachte ihn 2012 in Wimbledon an den Rand einer weiteren Niederlage. Den letzten Sieg gegen Federer feierte Benneteau im Februar im Viertelfinale von Rotterdam. Zwar gewann der Franzose danach auch das Spiel gegen Simon, fiel dann aber in eine Krise. Er verlor seinen insgesamt achten ATP-Final (bei keinem Sieg!) und gewann bei den nächsten sieben Turnieren gerade einmal zwei Matches.

(mehr …)