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Federer gegen Murray: Das sagen die (Tennis-)Experten

Roger Federer gegen Andy Murray – Wimbledon hat seinen Traum-Halbfinal. Obwohl der Schweizer die letzten drei Duelle (zum Teil klar) für sich entscheiden konnte, wird am Freitag ein Kampf auf Biegen und Brechen erwartet.

Die beiden Spieler haben sich in diesem Turnier bisher in starker Form präsentiert und sich mehr oder weniger mühelos für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Dementsprechend schwierig ist es, einen Favoriten auszumachen. Wir haben mal etwas im Netz gesurft und geschaut, was die Tennis- und sonstige Sport-Prominenz so sagt.

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„Ich denke die Partie wird über die volle Distanz gehen. Das Publikum könnte den Unterschied ausmachen. Wenn die Zuschauer es schaffen, Andy heiss zu machen, dann könnte ihm das einen zusätzlichen Schub verleihen.“ Mats Wilander in The Telegraph.

„Derjenige, der seinen Spielplan besser durchziehen kann, wird am Ende gewinnen. Wenn jemand sagt, dass der eine oder andere Spieler auf jeden Fall gewinnen wird, sagt er nicht die Wahrheit. Es ist so schwierig, den Sieger vorauszusehen.“ Andy Roddick gegenüber der BBC.

„Ich hoffe wirklich, dass die Briten diesmal hinter Murray stehen werden. Ich denke schon, dass dies in Wimbledon der Fall sein wird. Die Ausgangslage ist so spannend.“ Brad Gilbert in The Daily Mail.

„Es wird spannend zu sehen sein, wie die ersten ­Minuten verlaufen. Ob Federer die Punkte sofort kurz halten will. Denn im Offensivspiel hat er klare Vorteile. Oder ob er versucht, Murray zu zeigen, dass er auch lange Ballwechsel mitgehen kann.“ Heinz Günthardt im Tages-Anzeiger.

„Die beiden haben hier in Wimbledon schon Erfahrungen miteinander gemacht. 2012 hat Roger von der Regenunterbrechung profitiert, er hat seine Taktik bei geschlossenem Dach angepasst. Andy hat im Olympia-Final die Oberhand behalten. Es ist unmöglich, in dieser Partie auf einen Sieger zu tippen.“ Darren Cahill im The Guardian.

„Roger hat seit Jahren nicht mehr so gut serviert und er wird versuchen, diese Konstanz hochzuhalten. Er kommt zu vielen ‚Gratis-Punkten‘, das wirkt sich natürlich auch aufs Selbstvertrauen aus. Er kann sich derzeit wirklich auf seinen Aufschlag verlassen.“ Rod Laver gegenüber ESPN.

„Die Partie zwischen Federer und Murray wird ein offener Schlagabtausch sein. Federer spielt in Topform. Gegen Simon im Viertelfinale hat er nach 116 gewonnenen Aufschlagspielen in Folge zum ersten Mal sein Service abgegeben. Das sagt eine Menge aus. Hinter Murray steht zwar ganz Grossbritannien inklusive der Königsfamilie, aber das bedeutet für ihn auch einen enormen Druck. Es wird ein sehr enges Match, aber Federer zieht ins Finale ein. Er hat seine Kräfte bisher geschont, spielt ökonomischer als Murray. Das sorgt am Ende für die entscheidende Nuance.“ Nicolas Kiefer im Tennismagazin.

„Rasen ist Rogers beste Unterlage, hier hat er die beste Chance, Murray zu schlagen. Der Belag ist wie führ ihn gemacht. Aber es muss alles in seinem Spiel zusammenpassen.“ John Lloyd gegenüber ESPN.

„Roger hat den besseren Aufschlag, er gewinnt.“ Beat Feuz im Blick.

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