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So kann Ivan Ljubicic Roger Federer helfen

Was um Himmels Willen soll Ivan Ljubicic Roger Federer noch beibringen? Die Verwunderung war nach Federers Bekanntgabe seines neuen Co-Coaches allerorten gross. Wir hingegen waren alles andere als überrascht, denn: Der Kroate passt perfekt ins Team des Schweizers. Du glaubst uns nicht? Diese 5 Gründe werden auch dich überzeugen!

1. Ljubicic, der Regenerations-Experte

Eisbad? Etwas für Verlierer. Kältekammer? Ein schlechter Witz. Federer hält bekanntlich nicht viel von alternativen Regenerations-Methoden. Etwas Stretching, ein Besuch beim Physio und ein gutes Essen reichten dem Schweizer bislang völlig aus. Doch auch sein 34-jähriger Adonis-Körper könnte mittlerweile eine etwas intensivere Pflege gebrauchen. Da ist es perfekt, kann Federer nun auf die Hilfe Ljubicics zählen. Die ehemalige Weltnummer 3 kennt sich mit den diversen Erholungstherapien bestens aus. Und um die (Brust-)Behaarung muss sich Federer ja (noch) keine Sorgen machen. Mehr zum Thema Haare übrigens unter Punkt 3.

2. Ljubicic, der Berufsberater

Auch wenn es Federer (noch) nicht bewusst ist oder er es nicht wahrhaben will: Irgendwann wird die Zeit kommen, wo er von der grossen Bühne abtreten muss. Ljubicic ist der perfekte Mann, wenn es darum geht, Federer auf eine mögliche Zweitkarriere vorzubereiten. Der Kroate verfügt über grosse Erfahrung als TV-Experte (Sky Italia) und hat bestimmt den einen oder anderen Tipp parat. Auch wenn Federer es bislang stets ausgeschlossen hat: Die Verpflichtung von Ljubicic deutet ganz klar auf eine Zukunft als TV-Kommentator hin! Yes!

3. Ljubicic, der Frisurberater

Gut möglich, dass Federer mit dem Bartwuchs überspielen möchte, dass es um sein Haupthaar alles andere als gut steht. Es ist nicht zu übersehen: Die Geheimratsecken Federers werden grösser und grösser. Einer, der weiss, wie man mit solchen Problemen umgeht, ist Ljubicic. Seit Jahren ist die Glatze sein grosses Markenzeichen. Der 36-Jährige wird genau wissen, wenn die Zeit gekommen ist, Federer zu einer Totalrasur zu raten. Wie das in etwa aussehen könnte, seht ihr hier:

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Übrigens: Ja, auch Ljubicic hatte einmal Haare:

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4. Ljubicic, der Djokovic-Entzifferer

Spielerisch gibt es zwischen den Dauerrivalen Federer und Djokovic schon lange keine Geheimnisse mehr. Um den Serben in Zukunft auch in grossen Spielen knacken zu können, greift Federer nun zu einer Geheimwaffe. Ljubicic soll dem Schweizer dabei helfen, Djokovic sprachlich zu entziffern. Ob die Weltnummer 1 zwischen Ballwechseln flucht, beim Seitenwechsel auf der Bank monologisiert oder sich mit seinem Team austauscht – Federer wird in Zukunft wissen, worum es geht. Ein kleines, aber womöglich entscheidendes Puzzlestück auf dem Weg zum grossen Sieg!

5. Ljubicic, der Italienisch-Lehrer

A propos Sprachen: Federers grosses Ziel ist es, Italienisch zu lernen. „Eine wunderbare Sprache. Leider fehlt mir die Zeit dazu, sie richtig zu lernen. Vielleicht später einmal“, sagte der 34-Jährige in diesem Jahr der Basler Zeitung.  Später ist jetzt! Ljubicic ist als 14-Jähriger aufgrund des Bürgerkriegs in Jugoslawien mit seiner Familie nach Kroatien ausgewandert und besuchte schliesslich eine Tennisschule in Italien – er spricht die Sprache also perfekt. Es ist klar: Während Lüthi vermehrt für die Arbeit auf dem Platz zuständig ist, wird Ljubicic mit Federer nach den Trainingseinheiten intensiv italienisch büffeln. Grazie! Forza! Ciao!

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