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Sophie Hunger: «Federer ist eine göttliche Erscheinung»

Ob Europa, Asien oder (Süd-)Amerika: Egal, wo Roger Federer hingeht – er wird praktisch überall verehrt. Seine Popularität macht auch vor der internationalen Prominenz nicht Halt. Ob Bradley Cooper, Hugh Jackman oder Pippa Middleton, sie alle fiebern – oft sogar live vor Ort – mit dem Schweizer mit.

Auch Kate Winslet ist eine leidenschaftliche Anhängerin Federers. Unvergessen, wie sie im Wimbledon-Final zwischen dem Schweizer und Novak Djokovic im letzten Jahr mitlitt:

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So ähnlich dürfte sich während Federer-Matches auch Sängerin Sophie Hunger fühlen. Die 32-Jährige macht keinen Hehl aus ihrer Verbundenheit mit dem Tennisspieler, spricht in den Medien immer wieder darüber. So auch in der Samstagsausgabe vom «Bund». Hier ein kleiner Ausschnitt:

Gilt das auch für Ihr Verhältnis zu Roger Federer?

«Ja, das ist extrem. Ich fühle mich so stark mit ihm verbunden, dass ich grausam leide bei seinen Spielen. Ich schaue jeden Match von ihm, nicht nur die Finals. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich deswegen an einem Konzert nicht in bester Verfassung war. Ich habe eine sehr enge Beziehung zu ihm, obwohl ich ihm nie begegnet bin und das auch nicht möchte. Oft träume ich von ihm. Nichts Romantisches, wir sind im Taxi oder in der Umkleidekabine kurz vor einem wichtigen Match. Ich spüre Federers Unsicherheit und versuche, ihm mit Worten zu helfen.»

Was sagt dann Sophie Hunger als Coach zu Roger Federer?

«Meistens sage ich ihm: «Die Unterschiede sind minim, eigentlich gibt es sie gar nicht. Niemand ist besser als du. Befreie dich von dieser Vorstellung.» Okay, manchmal sage ich ihm auch, er solle versuchen, seine Rückhand öfter zu ­umlaufen – solche Sachen.»

Woher kommt diese Verbundenheit?

«Federer ist so rein. Sein Talent ist identisch mit seiner Spiellust. Sein Tennis verkörpert für mich Perfektion, ein Schönheitsideal. Diese Eleganz, mit der er Bälle zurückspielt, die mit über 200 km/h auf ihn zufliegen, das ist Kunst in meinen ­Augen, grosse, berührende Kunst.»

Nach dem Davis-Cup-Triumph des Schweizer Teams im vergangenen November gehörte Hunger zu den ersten Gratulanten. Sie sprach davon, dass ihre Liebe zu Roger Federer und Stan Wawrinka fast schon «lächerlich» sei und sie wohl nie jemanden so lieben werde wie die beiden:

Switzerland wins the Davis Cup. Roger and Stan, my love to you is absolutely ridiculous. It is VERY unlikely that I will…

Posted by Sophie Hunger on Sunday, November 23, 2014

 

Auch in der Zeitschrift «Annabelle» äusserte sich Hunger jüngst zu ihrem Idol. «Roger Federer ist der Beste. Bei ihm fasziniert mich aber vor allem, wie er der Beste ist. Er spielt aus der Freude und der Lust heraus und nicht aus Kraft oder Disziplin. Das ist für mich der Inbegriff eines Künstlers – jemand, der gern spielt. Bei Roger sieht man das – er hat Schläge drauf, die andere viel effizienter machen würden, aber bei Roger entscheidet die Spielfreude. Er ist einfach so schön, da dreh ich durch! Eine göttliche Erscheinung!», so die Musikerin.

Nicht auszumalen, wie Hunger sich fühlen wird, wenn Federer sein Racket dereinst in die Ecke stellt…

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