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Roger Federer hat mich eines Besseren belehrt – wieder einmal

Der Freitag war mal wieder so ein Tag. Magisch. Ein Tennismatch zweier grosser Champions, das die Massen im Stadion und vor den TV-Bildschirmen begeistert, ja gefesselt hat. Die Journalisten hatten ihr Arsenal an Superlativen bereits bei Spielmitte aufgebraucht, die Fans kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Manch einem dürfte der Mund jetzt noch offen stehen.

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Fiktives Gespräch: Die Tennis-Stars in Wimbledon

Nach Rafael Nadals enttäuschender und äusserst knapper Erstrunden-Niederlage gegen Thomaz Bellucci kreuzen sich auf dem Gelände von Wimbledon die Wege diverser Tennis-Cracks. Das Out des Spaniers sorgt für viel Gesprächsstoff.

Rafael Nadal (schleicht mit gesenktem Kopf in Richtung Pressekonferenz und flucht leise vor sich hin): „Puta! Ein Punktabzug, weil ich zu langsam war? Diese Schiedsrichter sind echt unterste Schublade, alle zusammen!“

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Danke, Andy Murray!

Ich lese viel. Gerade wenn es ums Tennis geht. Selten passiert es jedoch, dass mich das Gelesene berührt, länger als 10 Minuten zum Nachdenken anregt. Zu schnelllebig ist dieser Sport, zu selten werden Einblicke ins Seelenleben der Athleten gewährt.

Ganz getreu dem Motto: „Unverhofft kommt oft“ hat das Red Bull Bulletin kürzlich ein Interview mit Andy Murray publiziert. Ich fing an zu lesen und merkte schnell: Dies ist kein gewöhnliches Frage- und Antwortspiel, hier geht es tiefer.

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Fiktives Gespräch: Die Tennisstars treffen sich in Rom

Nach Madrid ist vor Rom. Auf den Trainingsplätzen des „Foro Italico“ kommt es zum Treffen diverser Stars, die sich den letzten Schliff für die French Open holen möchten. Die Stimmungslagen könnten dabei unterschiedlicher kaum sein.

Novak Djokovic (macht beim Stretching lässig den Spagat): „Ciao ragazzi. Ich bin zurück, frisch und top motiviert. Möchte mir jemand erzählen, wie es in Madrid so war?“

Roger Federer (sichtlich irritiert): „Madrid? Was soll in Madrid gewesen sein?“

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Prognose: Wie sehen die Top 10 Ende 2015 aus?

Mit Stan Wawrinka und Marin Cilic gewannen in diesem Jahr zwei neue Spieler einen Grand-Slam-Titel und waren als Folge davon am Ende des Jahres in den Top 10 klassiert. Werden wir auch Ende 2015 neue Namen ganz vorne im Ranking finden? Wo werden die „Big 4“ klassiert sein?

Lindsay Gibbs und Amy Fetherolf (beide von The Changeover), Victoria Chiesa (The Tennis Island) und Svenja Mastroberardino (LetsTalkTennis) wagen eine Prognose – und sehen bis auf eine Ausnahme alle Novak Djokovic vorne. Wie sehen eure persönlichen Top 10 am Ende des kommenden Jahres aus?

Lindsay Gibbs

1. Novak Djokovic
2. Rafael Nadal
3. Stan Wawrinka
4. Milos Raonic
5. Roger Federer
6. Andy Murray
7. Kei Nishikori
8. David Goffin
9. Grigor Dimitrov
10. John Isner

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World Tour Finals: Eine Prognose

(Bildquelle: Tomas Berdych Facebook)

Mit der Partie zwischen Lokalmatador Andy Murray und Kei Nishikori geht es am Sonntag bei den World Tour Finals endlich los. Läuft alles auf einen Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic heraus oder macht ein Aussenseiter den Arrivierten einen Strich durch die Rechnung? Manuel Wachta, René Denfeld, Christian Schwell und Svenja Matroberardino verraten ihre persönlichen Prognosen – und tippen bis auf eine Aufnahme auf denselben Sieger.

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Die Top 8 im Portrait

Nur noch wenige Tage bis zum finalen Showdown der besten acht Tennisspieler in der Londoner O2-Arena. Damit ihr euch bereits jetzt optimal auf das abschliessende Feuerwerk vorbereiten könnt, haben wir jeden Teilnehmer kurz portraitiert. Kein Witz.

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Grösster Erfolg 2014: Beeindruckend, wie Djokovic nach den Strapazen der schweren Geburt von Baby Stefan sofort sein bestes Tennis abrufen konnte.

Prominente in seiner Box: Baby Stefan.

Jubelpose: Stemmt statt Pokal Baby Stefan in die Höhe.

Soundtrack: „Father and Son“ (Cat Stevens).

Hashtag: #DaddyCool

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Was am „Middle Sunday“ in Wimbledon wirklich geschah

Am „Middle Sunday“ wird auf dem heiligen Rasen in Wimbledon bekanntlich nicht gespielt – zumindest nicht wettkampfmässig. Die Profis lassen es sich aber nicht nehmen, ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren. So auch an diesem Sonntag, als sich Federer, Nadal und Co. auf der ausgestorbenen Anlage über den Weg liefen…

Roger Federer schlägt ein paar Bälle mit Stefan Edberg, als Rafael Nadal und Onkel Toni den Trainingsplatz betreten.

Nadal (flüstert ehrfürchtig): „Roger kann mit diesem Idol trainieren. Er hat bestimmt das richtige Rezept gegen mich auf Rasen parat. Aber wahrscheinlich scheide ich ohnehin schon vor dem Halbfinal aus…“

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So stehen die Chancen von Roger Federer in Wimbledon

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Am kommenden Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei so offen wie schon lange nicht mehr. Wie immer, wenn in „SW19“ auf Rasen gespielt wird, gehört auch der siebenfache Champion Roger Federer zu den Favoriten. Doch wie gut stehen die Chancen des Baselbieters, am 6. Juli zum 8. Mal den Wimbledon-Pokal in die Höhe stemmen zu können, wirklich? LetsTalkTennis hat dazu sechs Schweizer Journalisten befragt. Experten, die sich in der Tennisszene bestens auskennen – und Federer allesamt auf der Rechnung haben.

René Stauffer (Tages-Anzeiger)

Ich war bisher 25 Mal in Wimbledon, und obwohl es überraschende Sieger gab (wie Becker 1985, Krajicek 1996, Ivanisevic 2001) siegten normalerweise Leute aus dem engeren Favoritenkreis. Geht man 2014 von diesem aus und wendet das Ausschlussverfahren an, ergibt sich folgendes Bild: Novak Djokovic verliert momentan die meisten Grand-Slam-Finals und ist nicht der geborene Rasenspieler. Rafael Nadal kommt auf Rasen seit Jahren nicht mehr richtig in Fahrt. Andy Murray steht als Titelverteidiger unter Druck und ist noch nicht ganz der Alte. Roger Federer zeigt momentan ungewohnte Schwächen, hat seinen Kopf vielleicht doch nicht ganz bei der Sache. Stan Wawrinka hat gesundheitliche Probleme und ist bisher kein Rasen-Champion. Womit wir schon beim Kreis von Leuten wie Dimitrov, Gulbis, Nishikori, Raonic und Berdych angelangt sind, also den stärksten Aussenseitern, alles noch keine Majorsieger. Wir sehen also: Es gibt keinen klaren Favoriten.

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Wer soll der neue Coach von Andy Murray werden?

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Andy Murray ist nach dem Ende der Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Coach Ivan Lendl auf der Suche nach einem neuen Trainer. Eile hat der Schotte keine, er will sich erst nach dem Davis Cup intensiver um einen neuen Coach bemühen und diesen hoffentlich bis zu den French Open präsentieren können. Bei der Suche setzt der letztjährige Wimbledon-Champion auch auf die Hilfe seiner Twitter-Follower. Natürlich hatten auch seine Kollegen und die Fans (zum Teil nicht ganz ernst gemeinte Tipps) parat:

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Nichts spricht in New York für Roger Federer – oder?

Der Countdown auf den US-Open-Start ist aus Schweizer Sicht speziell. Der Grund ist so simpel wie ungewohnt: Erstmals seit Jahren gehört Roger Federer bei einem Grand-Slam-Turnier nicht zum engeren Favoritenkreis. Die Wettanbieter sehen Djokovic vor Nadal und Murray. Auch Del Potro werden in Flushing Meadows die grösseren Chancen eingeräumt als dem fünffachen Champion Federer.

Diese Einschätzung scheint realistisch. Es spricht derzeit wenig bis nichts für den Schweizer. Federer ist in der Weltrangliste auf Rang 7 abgerutscht und damit so schlecht klassiert wie letztmals am 20. Oktober 2002. Die Ergebnisse in diesem Jahr sind für den mittlerweile 32-Jährigen – gemessen an seinem Massstab – als ungenügend einzustufen. Bei den French Open (Aus im Viertelfinal gegen Tsonga) und insbesondere in Wimbledon (Zweitrunden-Niederlage gegen Stakhovsky) musste Federer bittere Pleiten einstecken, die ihn auch in der Folge noch beschäftigen sollten. Neben körperlichen Beschwerden verlief zuletzt auch die Vorbereitung auf den finalen Showdown in New York nicht optimal: Für das Masters-Turnier in Montreal musste er passen, in Cincinnati präsentierte er sich zwar stark verbessert, traf aber bereits im Viertelfinal auf den derzeitigen Überflieger Nadal und hat deshalb nur gerade drei Ernstkämpfe auf dem Buckel. Das ist wenig für einen Mann, der sich den nötigen Schliff bevorzugt in Matches und nicht beim Training holt.

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Stanislas Wawrinka und sein neues „Jet“-Set-Leben

In Rom musste Stanislas Wawrinka wegen einer Oberschenkelverletzung vor seinem Zweitrundenmatch gegen Alexander Dolgopolov Forfait geben. Heute Donnerstag reiste der Romand in die Schweiz zurück, um die Blessur auszukurieren und sich optimal auf die bevorstehenden French Open vorbereiten zu können. Wie zuletzt ab und zu trat er diese Heimreise im Privatjet an.

Nach dem Turniersieg in Estoril nahm Wawrinka das Angebot von „Fly7“ in Anspruch und flog noch am Sonntagabend nach Madrid:

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