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Lüthi: „Stan wird nicht in Panik ausbrechen“

Stan Wawrinka kommt derzeit einfach nicht auf Touren. Bei den Swiss Indoors in Basel scheiterte der Romand wie bereits in den beiden Jahren zuvor in der 1. Runde. Gerade im Hinblick auf den Davis-Cup-Final gibt der Formstand Wawrinkas Anlass zur Sorge. „Stan ist nicht mehr 18 und routiniert genug, solche Rückschläge wegzustecken“, ist Davis-Cup-Captain Severin Lüthi überzeugt.

Severin Lüthi, wie schätzen Sie Stan Wawrinkas Niederlage gegen Mikhail Kukushkin ein?

Stan war natürlich sehr enttäuscht, dass er verloren hat. Es ist klar: Die drei Niederlagen in Serie sind nicht förderlich fürs Selbstvertrauen. Stan muss jetzt bei den nächsten beiden Turnieren einen Weg finden, wieder gut zu spielen und damit Selbstvertrauen zu tanken. Die nächsten Turniere sind sehr wichtig für ihn, nicht nur wegen dem Davis-Cup-Final.

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Sandro Ehrat feiert 3. Future-Titel

Ehrat
Sandro Ehrat wird interviewt. (Quelle: Facebook)

Grosser Erfolg für Sandro Ehrat! Der 22-jährige Schweizer gewinnt im italienischen Vicenza seinen 3. Future-Titel. Im Final setzte sich der Schaffhauser mit 6:3, 7:5 gegen den Argentinier Andres Molteni durch. Damit krönte die Weltnummer 332 eine äusserst erfolgreiche Woche. Der an Nummer 5 gesetzte Ehrat gab im gesamten Verlauf des Turniers nur einen einzigen Satz ab – im Viertelfinal gegen den Bosnier Damir Dzumhur, die Nummer 2 des Turniers.

Drei weitere Future-Halbfinals 2013

Ehrat überzeugt seit geraumer Zeit mit tollen Leistungen. In der Vorwoche kämpfte sich der Rechtshänder beim Challenger-Turnier durch die Qualifikation, ehe er in der 1. Runde an der Weltnummer 99 Guillermo Garcia-Lopez scheiterte. Drei weitere Future-Halbfinals in diesem Jahr unterstreichen seine tolle Form.

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Davis Cup – I love it!

Ich muss ehrlich zugeben: Obwohl er zuletzt immer wieder in die Kritik geraten ist, mag ich den Davis Cup. Fünfsatz-Dramen, Überraschungen und neue Gesichter – es wird immer das volle Programm geboten. Das war auch heute so.

Zum Frühstück gab es für mich das Erstrunden-Duell zwischen Österreich und Kasachstan. Nun ja, es gibt attraktivere Starts in den Tag, aber warum nicht? Schliesslich machen die beiden Aussenseiter den Schweizer Viertelfinalgegner unter sich aus – vorausgesetzt natürlich, Wawrinka & Co. räumen Titelverteidiger Tschechien aus dem Weg. Dazu aber später mehr.

Also zu den Ösis. Sie gingen als haushoher Favorit ins Rennen – dies sahen auf jeden Fall die heimischen Medien so. Von den Gegnern wie Golubev und Korolev hat man offenbar noch nie etwas gehört. Auch Jürgen Melzer war zuversichtlich (Um es vorwegzunehmen: Es sollte sein letzter Tweet an diesem Tag sein):

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