2014: Federer-Fluch, Krankheiten und Bindungsängste

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Rund ein Drittel der Saison 2014 liegt bereits hinter uns. Was hat uns in den ersten Monaten des Tennisjahres beschäftigt? Was ist gleich geblieben? Wir wagen ein erstes kleines Fazit.

1. Rafael Nadal und Novak Djokovic sind bei den Masters-1000-Turnieren einfach nicht zu schlagen. Am Sonntag nach dem Miami-Final werden die beiden sämtliche 9 Titel unter sich aufgeteilt haben.

2. Tennisspiele schaffen es einfach nicht, pünktlich zu beginnen. Mit einer 15-minütigen Verspätung muss jeweils gerechnet werden.

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Nichts spricht in New York für Roger Federer – oder?

Der Countdown auf den US-Open-Start ist aus Schweizer Sicht speziell. Der Grund ist so simpel wie ungewohnt: Erstmals seit Jahren gehört Roger Federer bei einem Grand-Slam-Turnier nicht zum engeren Favoritenkreis. Die Wettanbieter sehen Djokovic vor Nadal und Murray. Auch Del Potro werden in Flushing Meadows die grösseren Chancen eingeräumt als dem fünffachen Champion Federer.

Diese Einschätzung scheint realistisch. Es spricht derzeit wenig bis nichts für den Schweizer. Federer ist in der Weltrangliste auf Rang 7 abgerutscht und damit so schlecht klassiert wie letztmals am 20. Oktober 2002. Die Ergebnisse in diesem Jahr sind für den mittlerweile 32-Jährigen – gemessen an seinem Massstab – als ungenügend einzustufen. Bei den French Open (Aus im Viertelfinal gegen Tsonga) und insbesondere in Wimbledon (Zweitrunden-Niederlage gegen Stakhovsky) musste Federer bittere Pleiten einstecken, die ihn auch in der Folge noch beschäftigen sollten. Neben körperlichen Beschwerden verlief zuletzt auch die Vorbereitung auf den finalen Showdown in New York nicht optimal: Für das Masters-Turnier in Montreal musste er passen, in Cincinnati präsentierte er sich zwar stark verbessert, traf aber bereits im Viertelfinal auf den derzeitigen Überflieger Nadal und hat deshalb nur gerade drei Ernstkämpfe auf dem Buckel. Das ist wenig für einen Mann, der sich den nötigen Schliff bevorzugt in Matches und nicht beim Training holt.

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