Interview with Ben Rothenberg

Here is the English version of our interview with Ben Rothenberg about Neil Harman’s plagiarism in the Wimbledon yearbooks:

LetsTalkTennis: Ben Rothenberg, when did you first find out about Neil Harman’s plagiarism? 

Ben Rothenberg: I had heard a couple whispers, but really I didn’t know about how significant the plagiarism was until near the end of Wimbledon this year, when I looked through a 2013 book myself. I then ordered the 2012 and 2013 books on Amazon and found a more. I was already convinced something needed to be done, but I ordered 2011 just out of curiosity and when it arrived I was floored. The 30 examples in 2011, like I said in my second story, are much, much worse.

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Nach Plagiats-Skandal: Interview mit Ben Rothenberg

Normalerweise dreht sich die Tenniswelt gegen Ende Juli etwas langsamer als gewohnt. Die Luft ist bei Top-Spielern und Fans nach dem French Open-Wimbledon-Tohuwabohu gleichermassen draussen. Das gesamte Schweinwerferlicht gehört in dieser Zeit den kleineren Events wie Gstaad oder Kitzbühel. In den Bergen, vor malerischer Kulisse und fernab von Grossstadt-Hektik wird quasi im Stillen um Weltranglisten-Punkte gekämpft. Zeit zum Durchatmen.

Eine Meldung hob die Tenniswelt in diesen Tagen aber dennoch aus den Angeln. Gegen Neil Harman, einen renommierten Tennis-Journalisten der britischen Zeitung „The Times“, wurden Plagiatsvorwürfe laut. Harman war in den letzten 10 Jahren für die Texte im Wimbledon-Jahrbuch zuständig. Eine Art Rückblick-Band, illustriert mit Bildern. Wie sich nun herausgestellt hat, bediente sich Harman bei seinen Texten über Jahre hinweg bei seinen Berufskollegen – ohne deren Einverständnis.

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