Wawrinka und Federer fieberten mit der Nati mit

Es hat nicht sollen sein: Die Schweizer Nati ist an der WM in Brasilien im Achtelfinal denkbar knapp an Mitfavorit Argentinien gescheitert. Mitgefiebert haben dabei auch Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die in Wimbledon wenig zuvor ihre Viertelfinal-Teilnahmen sichergestellt hatten. Während die Stimmung bei den beiden Schweizern nach dem brutalen Out verständlicherweise im Keller war, feierten ihre argentinischen Tenniskollegen ausgelassen.

Am Anfang war Roger Federer noch zum Scherzen aufgelegt und fragte sich, ob der derzeit verletzte Juan Martin del Potro die Partie wohl auch verfolgen würde. Die Antwort des Gauchos liess auf sich warten, tat dann aber doppelt weh:

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Was am „Middle Sunday“ in Wimbledon wirklich geschah

Am „Middle Sunday“ wird auf dem heiligen Rasen in Wimbledon bekanntlich nicht gespielt – zumindest nicht wettkampfmässig. Die Profis lassen es sich aber nicht nehmen, ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren. So auch an diesem Sonntag, als sich Federer, Nadal und Co. auf der ausgestorbenen Anlage über den Weg liefen…

Roger Federer schlägt ein paar Bälle mit Stefan Edberg, als Rafael Nadal und Onkel Toni den Trainingsplatz betreten.

Nadal (flüstert ehrfürchtig): „Roger kann mit diesem Idol trainieren. Er hat bestimmt das richtige Rezept gegen mich auf Rasen parat. Aber wahrscheinlich scheide ich ohnehin schon vor dem Halbfinal aus…“

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So stehen die Chancen von Roger Federer in Wimbledon

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Am kommenden Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei so offen wie schon lange nicht mehr. Wie immer, wenn in „SW19“ auf Rasen gespielt wird, gehört auch der siebenfache Champion Roger Federer zu den Favoriten. Doch wie gut stehen die Chancen des Baselbieters, am 6. Juli zum 8. Mal den Wimbledon-Pokal in die Höhe stemmen zu können, wirklich? LetsTalkTennis hat dazu sechs Schweizer Journalisten befragt. Experten, die sich in der Tennisszene bestens auskennen – und Federer allesamt auf der Rechnung haben.

René Stauffer (Tages-Anzeiger)

Ich war bisher 25 Mal in Wimbledon, und obwohl es überraschende Sieger gab (wie Becker 1985, Krajicek 1996, Ivanisevic 2001) siegten normalerweise Leute aus dem engeren Favoritenkreis. Geht man 2014 von diesem aus und wendet das Ausschlussverfahren an, ergibt sich folgendes Bild: Novak Djokovic verliert momentan die meisten Grand-Slam-Finals und ist nicht der geborene Rasenspieler. Rafael Nadal kommt auf Rasen seit Jahren nicht mehr richtig in Fahrt. Andy Murray steht als Titelverteidiger unter Druck und ist noch nicht ganz der Alte. Roger Federer zeigt momentan ungewohnte Schwächen, hat seinen Kopf vielleicht doch nicht ganz bei der Sache. Stan Wawrinka hat gesundheitliche Probleme und ist bisher kein Rasen-Champion. Womit wir schon beim Kreis von Leuten wie Dimitrov, Gulbis, Nishikori, Raonic und Berdych angelangt sind, also den stärksten Aussenseitern, alles noch keine Majorsieger. Wir sehen also: Es gibt keinen klaren Favoriten.

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Einblicke ins Leben eines leidenschaftlichen Federer-Fans

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In Paris scheiterte Roger Federer bereits im Achtelfinal an Ernests Gulbis. Aus dem unantastbaren Grand-Slam-Seriensieger ist mittlerweile ein angreifbarer Spieler geworden. Das ist für die Fans des Schweizers nicht immer einfach. Marina Vonlanthen, seit Jahren ein eingefleischter Federer-Anhänger, kann davon ein Liedchen singen. In unserer Fan-Serie spricht sie über die Faszination Federer, ein erfolgreiches Projekt und verrät, mit welchem Gegner sie am meisten Mühe hat.

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Wer soll der neue Coach von Andy Murray werden?

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Andy Murray ist nach dem Ende der Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Coach Ivan Lendl auf der Suche nach einem neuen Trainer. Eile hat der Schotte keine, er will sich erst nach dem Davis Cup intensiver um einen neuen Coach bemühen und diesen hoffentlich bis zu den French Open präsentieren können. Bei der Suche setzt der letztjährige Wimbledon-Champion auch auf die Hilfe seiner Twitter-Follower. Natürlich hatten auch seine Kollegen und die Fans (zum Teil nicht ganz ernst gemeinte Tipps) parat:

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Davis Cup – I love it!

Ich muss ehrlich zugeben: Obwohl er zuletzt immer wieder in die Kritik geraten ist, mag ich den Davis Cup. Fünfsatz-Dramen, Überraschungen und neue Gesichter – es wird immer das volle Programm geboten. Das war auch heute so.

Zum Frühstück gab es für mich das Erstrunden-Duell zwischen Österreich und Kasachstan. Nun ja, es gibt attraktivere Starts in den Tag, aber warum nicht? Schliesslich machen die beiden Aussenseiter den Schweizer Viertelfinalgegner unter sich aus – vorausgesetzt natürlich, Wawrinka & Co. räumen Titelverteidiger Tschechien aus dem Weg. Dazu aber später mehr.

Also zu den Ösis. Sie gingen als haushoher Favorit ins Rennen – dies sahen auf jeden Fall die heimischen Medien so. Von den Gegnern wie Golubev und Korolev hat man offenbar noch nie etwas gehört. Auch Jürgen Melzer war zuversichtlich (Um es vorwegzunehmen: Es sollte sein letzter Tweet an diesem Tag sein):

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