SABR dich zum Titel, Roger!

SABR, SABR, SABR. Eigentlich kann ich es nicht mehr hören. Am liebsten würde ich eigenhändig dafür sorgen, dass dieses neue Modewort aus dem Tennis-Glossar gestrichen wird. Zu sehr stürzten sich die Medien zuletzt auf diesen „neuen“ Wunder-Return, aber noch viel schlimmer: Zu hässlich ist dieses Wortkonstrukt. Es tut in den Ohren weh. Es hätte doch auch „ATOS“ (Attacking The Opponent’s Serve) oder noch besser „RORY!“ (Roger’s Offensive Return Yay!) sein können. In diesem Sinne: Merci für dieses Wortgeschwür, Seve! *eyeroll*

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Fiktives Gespräch

Fiktives Gespräch: Vor dem Schweizer Duell bei den US Open

Bei den US Open kommt es im Halbfinal zum Schweizer Duell zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka. Vor dem Showdown treffen sich die Tennisstars in den Katakomben des Arthur Ashe Stadiums. Ein fiktives Gespräch, das in etwa so ablaufen könnte:

Roger Federer (schlendert lässig und mit stolz geschwellter Brust durch den Korridor): „Noch zwei Siege. Nur noch zwei Siege. The Trophy is mine!“ (mehr …)

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US Open: Serena Williams… oder doch nicht?

Vor den US Open sind alle Augen auf Serena Williams gerichtet. Schafft es die Amerikanerin als erste Athletin seit Steffi Graf 1988, den echten „Grand Slam“ zu holen? Williams, die mit einem Erfolg in New York auch in Sachen Major-Titel (22) zur Deutschen aufschliessen könnte, gibt sich vor dem Showdown betont locker.

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US Open: Federer? Oder doch Djokovic?

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres steht vor der Tür. Bei den US Open wird der letzte Major-Titel der Saison vergeben. Setzt Roger Federer seinen Sturmlauf auch in New York fort? Oder macht die Weltnummer 1 Novak Djokovic das Rennen? Vielleicht überrascht aber auch ein Aussenseiter?

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Schlagabtausch: Reformen bei Grand-Slam-Turnieren?

Svenja: Hallo René. Es freut mich, dich heute zum Schlagabtausch begrüssen zu dürfen. Die wichtigste Regel vorneweg: Es sind ausschliesslich verbale Treffer gestattet! :) Nein, im Ernst: Mit den US Open steht uns das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres bevor und ich dachte, das wäre doch der richtige Zeitpunkt, um über eventuelle Reformen (oder eben nicht) nachzudenken. Deshalb meine Frage: Wenn du etwas am jetzigen Format ändern könntest, was wäre das?

René: Hi Svenja! Ich werde mein Möglichstes tun, überhalb der Netzkante zu bleiben ;). Die Slams sind durchaus ein Fall für sich und die US Open sowieso, da sie das Herrenfinale auf Montag gelegt haben und als einziger Slam den dritten beziehungsweise fünften Satz nicht ausspielen. Ich würde erstmal klein anfangen und vor allem beim zweiten Punkt ansetzen – die Form von „Sudden Death“ in einem der vier wichtigsten Turnieren widerstrebt mir schon vom Prinzip her und während sie für den Rest des Jahres sinnvoll sein mag, bitte nicht bei den Slams. Das Ganze mag zwar der wahnsinnig kommerzialisierten Veranstaltung, die die US Open vor allem bezüglich der TV-Rechte sind, entgegenkommen, aber sonst spricht eigentlich alles für das Ausspielen des letzten Satzes. Oder wie siehst du das?

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Federer gegen Djokovic: Erster Major-Final seit 2007

[getty src=“94627055?et=DCwU-CNEQAdzDxPF9DEOwQ&sig=sEYG4_kkah2YkHtGNoAjiIB_AUm214lGegBwh4BTZQI=“ width=“495″ height=“445″]Fast sieben Jahre ist es her, seit sich Roger Federer und Novak Djokovic zum letzten und bislang einzigen Mal in einem Grand-Slam-Final gegenüberstanden. Bei den US Open 2007, Djokovic war gerade 20 Jahre alt geworden, behielt Federer in drei engen Sätzen die Oberhand. Sieben Jahre – das ist in der Tenniswelt eine halbe Ewigkeit. Und auch sonst im Leben. Ein paar Beispiele gefällig?

Als sich Djokovic und Federer 2007 letztmals in einem Major-Final duellierten…

… hatte Steve Jobs eben das erste iPhone vorgestellt.

… löste Gordon Brown Tony Blair als Premier Minister des Vereinten Königsreichs ab.

… veröffentlichte Windows sein neues Betriebssystem Windows Vista.

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„I F-ing love Stan“ – Twitter-Reaktionen zum Halbfinal

Es hat nicht sollen sein. Wie schon in Australian zu Beginn des Jahres verliert Stanislas Wawrinka ein enges Fünfsatz-Match gegen Novak Djokovic. Und wie schon in Melbourne zeigte er auch bei den US Open eine fantastische Leistung. Stan selbst zeigte sich nach der Niederlage als fairer Verlierer:

Obwohl es Wawrinka nicht zum Sieg reichen sollte, beeindruckte er mit seinem Auftreten.

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Twitter-Reaktionen auf Roger Federers Night-Session-Outfit

Am Samstag kam Roger Federer bei den US Open erstmals in diesem Jahr in den Genuss einer „Night-Session“. Spielerisch ist die Geschichte schnell erzählt: Der fünffache Flushing-Meadows-Champion zeigte sich in exzellenter Spiellaune und schoss den überforderten Adrian Mannarino förmlich vom Platz. Angesichts des nie gefährdeten Sieges wurde bald einmal über andere Themen diskutiert. So zum Beispiel Federers Outfit, das nicht überall gut ankam:

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Stefanie Vögele in Indian Wells (Copyright: Gerald Cho)

Vögele: Den letzten Schliff in der Bollettieri-Academy geholt

(Bildquelle: Stefanie Vögele in Indian Wells, Gerald Cho)

Hallo zusammen

New York, New York – es ist wieder soweit. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und schon stehen die US Open vor der Tür. Für mich geht es bereits am Montag los, ich treffe um ca. 19 Uhr Schweizer Zeit auf Anna Schmiedlova aus der Slowakei. Ich habe noch nie gegen sie gespielt und wir haben auch noch nie zusammen trainiert, ich kenne sie deshalb kaum. Wir haben uns aber ein bisschen umgehört und die wichtigsten Infos eingeholt.

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Nichts spricht in New York für Roger Federer – oder?

Der Countdown auf den US-Open-Start ist aus Schweizer Sicht speziell. Der Grund ist so simpel wie ungewohnt: Erstmals seit Jahren gehört Roger Federer bei einem Grand-Slam-Turnier nicht zum engeren Favoritenkreis. Die Wettanbieter sehen Djokovic vor Nadal und Murray. Auch Del Potro werden in Flushing Meadows die grösseren Chancen eingeräumt als dem fünffachen Champion Federer.

Diese Einschätzung scheint realistisch. Es spricht derzeit wenig bis nichts für den Schweizer. Federer ist in der Weltrangliste auf Rang 7 abgerutscht und damit so schlecht klassiert wie letztmals am 20. Oktober 2002. Die Ergebnisse in diesem Jahr sind für den mittlerweile 32-Jährigen – gemessen an seinem Massstab – als ungenügend einzustufen. Bei den French Open (Aus im Viertelfinal gegen Tsonga) und insbesondere in Wimbledon (Zweitrunden-Niederlage gegen Stakhovsky) musste Federer bittere Pleiten einstecken, die ihn auch in der Folge noch beschäftigen sollten. Neben körperlichen Beschwerden verlief zuletzt auch die Vorbereitung auf den finalen Showdown in New York nicht optimal: Für das Masters-Turnier in Montreal musste er passen, in Cincinnati präsentierte er sich zwar stark verbessert, traf aber bereits im Viertelfinal auf den derzeitigen Überflieger Nadal und hat deshalb nur gerade drei Ernstkämpfe auf dem Buckel. Das ist wenig für einen Mann, der sich den nötigen Schliff bevorzugt in Matches und nicht beim Training holt.

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