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Roger Federer hat mich eines Besseren belehrt – wieder einmal

Der Freitag war mal wieder so ein Tag. Magisch. Ein Tennismatch zweier grosser Champions, das die Massen im Stadion und vor den TV-Bildschirmen begeistert, ja gefesselt hat. Die Journalisten hatten ihr Arsenal an Superlativen bereits bei Spielmitte aufgebraucht, die Fans kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Manch einem dürfte der Mund jetzt noch offen stehen.

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Federer gegen Murray: Das sagen die (Tennis-)Experten

Roger Federer gegen Andy Murray – Wimbledon hat seinen Traum-Halbfinal. Obwohl der Schweizer die letzten drei Duelle (zum Teil klar) für sich entscheiden konnte, wird am Freitag ein Kampf auf Biegen und Brechen erwartet.

Die beiden Spieler haben sich in diesem Turnier bisher in starker Form präsentiert und sich mehr oder weniger mühelos für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Dementsprechend schwierig ist es, einen Favoriten auszumachen. Wir haben mal etwas im Netz gesurft und geschaut, was die Tennis- und sonstige Sport-Prominenz so sagt.

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„Ich denke die Partie wird über die volle Distanz gehen. Das Publikum könnte den Unterschied ausmachen. Wenn die Zuschauer es schaffen, Andy heiss zu machen, dann könnte ihm das einen zusätzlichen Schub verleihen.“ Mats Wilander in The Telegraph.

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Das macht die Schweizer in Wimbledon so stark

„Die Schweizer rocken Wimbledon“, jubelte SRF-Kommentator Stefan Bürer am Samstag passend. Gleich vier helvetische Cracks haben den Sprung in die Achtelfinals geschafft – eine Grand-Slam-Premiere. Kein Wunder, fragt nun jeder nach unserem Erfolgsgeheimnis. Ist es die Schokolade? Oder doch der Käse? Pustekuchen. Wir verraten euch, was Wawrinka, Bacsinszky und Co. in London so stark macht.

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Wimbledon-Führung: Federer testet neues Tool

Periscope ist derzeit in aller Munde. Die Livestreaming-App, die praktisch überall und sehr einfach eingesetzt werden kann, macht weder vor Musik- noch Sportevents halt. Nicht alle Veranstalter freuen sich über diese neue Technologie, können Besucher damit doch auf einfachste Weise Übertragungsrechte verletzen. Sprich: Live-Bilder senden, für die Fernsehstationen viel Geld hinblättern.

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Oh là là – Blues bei den Bleus: „Dieser sch**** Rasen!“

Die Rasensaison ist bereits in vollem Gang. In Stuttgart und ’s-Hertogenbosch werden heute die ersten „Gras-Pokale“ vergeben, ehe es kommende Woche in Halle und Queen’s so richtig zur Sache gehen wird.

Für Aufsehen haben in den vergangenen Tagen mitunter die Franzosen gesorgt – in positiver wie auch negativer Hinsicht. So erreichte Gaël Monfils in Stuttgart zwar den Halbfinal, liess seinem Ärger, was die grüne Unterlage angeht, aber noch während des Turniers freien Lauf.

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Sophie Hunger: «Federer ist eine göttliche Erscheinung»

Ob Europa, Asien oder (Süd-)Amerika: Egal, wo Roger Federer hingeht – er wird praktisch überall verehrt. Seine Popularität macht auch vor der internationalen Prominenz nicht Halt. Ob Bradley Cooper, Hugh Jackman oder Pippa Middleton, sie alle fiebern – oft sogar live vor Ort – mit dem Schweizer mit.

Auch Kate Winslet ist eine leidenschaftliche Anhängerin Federers. Unvergessen, wie sie im Wimbledon-Final zwischen dem Schweizer und Novak Djokovic im letzten Jahr mitlitt:

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Interview with Ben Rothenberg

Here is the English version of our interview with Ben Rothenberg about Neil Harman’s plagiarism in the Wimbledon yearbooks:

LetsTalkTennis: Ben Rothenberg, when did you first find out about Neil Harman’s plagiarism? 

Ben Rothenberg: I had heard a couple whispers, but really I didn’t know about how significant the plagiarism was until near the end of Wimbledon this year, when I looked through a 2013 book myself. I then ordered the 2012 and 2013 books on Amazon and found a more. I was already convinced something needed to be done, but I ordered 2011 just out of curiosity and when it arrived I was floored. The 30 examples in 2011, like I said in my second story, are much, much worse.

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Nach Plagiats-Skandal: Interview mit Ben Rothenberg

Normalerweise dreht sich die Tenniswelt gegen Ende Juli etwas langsamer als gewohnt. Die Luft ist bei Top-Spielern und Fans nach dem French Open-Wimbledon-Tohuwabohu gleichermassen draussen. Das gesamte Schweinwerferlicht gehört in dieser Zeit den kleineren Events wie Gstaad oder Kitzbühel. In den Bergen, vor malerischer Kulisse und fernab von Grossstadt-Hektik wird quasi im Stillen um Weltranglisten-Punkte gekämpft. Zeit zum Durchatmen.

Eine Meldung hob die Tenniswelt in diesen Tagen aber dennoch aus den Angeln. Gegen Neil Harman, einen renommierten Tennis-Journalisten der britischen Zeitung „The Times“, wurden Plagiatsvorwürfe laut. Harman war in den letzten 10 Jahren für die Texte im Wimbledon-Jahrbuch zuständig. Eine Art Rückblick-Band, illustriert mit Bildern. Wie sich nun herausgestellt hat, bediente sich Harman bei seinen Texten über Jahre hinweg bei seinen Berufskollegen – ohne deren Einverständnis.

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Die Ausraster des Fabio Fognini

Auf dem Platz läuft es Fabio Fognini derzeit nicht rund. Der Italiener konnte seine beiden Titel in Stuttgart und Hamburg nicht verteidigen und wird in der Weltrangliste wichtige Punkte verlieren. In der Hansestadt unterlag die Nummer 2 der Setzliste in der 2. Runde dem unbekannten Serben Filip Krajinovic (ATP 149) sang- und klanglos mit 4:6, 0:6. Von seiner eigenen Leistung genervt, zertrümmerte Fognini einen seinen Schläger auf aussergewöhnliche Art und Weise. Es ist nicht das erste Mal, dass das Temperament mit 27-Jährigen durchgeht. Hier sind unsere Top 5 Fognini-Videos:

Platz 5: Monte Carlo 2014

Ob Fogninis Vater, der Coach oder das Publikum – in Monte Carlo bekamen alle ihr Fett weg. Fognini setzte auf der Bank zur Schimpftirade an und verlor anschliessend komplett den Faden. Den letzten Satz musste er Jo-Wilfried Tsonga mit 0:6 überlassen.

http://www.youtube.com/watch?v=im6Z6U_XR_I

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Die Tweets zum Wimbledon-Final

Es war ein hochspannendes Finale zwischen Roger Federer und Novak Djokovic in Wimbledon. Die Stimmung im Stadion und auch auf Twitter erreichte ihren Höhepunkt, als sich der Schweizer im 4. Satz aus scheinbar aussichtsloser Lage befreite und einen 5. Durchgang erzwang. Am Ende gebührte der Respekt der Tenniskollegen nicht nur Sieger Djokovic, sondern auch Federer. Die Reaktionen auf Twitter:

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Federer gegen Djokovic: Erster Major-Final seit 2007

[getty src=“94627055?et=DCwU-CNEQAdzDxPF9DEOwQ&sig=sEYG4_kkah2YkHtGNoAjiIB_AUm214lGegBwh4BTZQI=“ width=“495″ height=“445″]Fast sieben Jahre ist es her, seit sich Roger Federer und Novak Djokovic zum letzten und bislang einzigen Mal in einem Grand-Slam-Final gegenüberstanden. Bei den US Open 2007, Djokovic war gerade 20 Jahre alt geworden, behielt Federer in drei engen Sätzen die Oberhand. Sieben Jahre – das ist in der Tenniswelt eine halbe Ewigkeit. Und auch sonst im Leben. Ein paar Beispiele gefällig?

Als sich Djokovic und Federer 2007 letztmals in einem Major-Final duellierten…

… hatte Steve Jobs eben das erste iPhone vorgestellt.

… löste Gordon Brown Tony Blair als Premier Minister des Vereinten Königsreichs ab.

… veröffentlichte Windows sein neues Betriebssystem Windows Vista.

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Djokovic holt „Daddy-Tipps“ bei Federer

[getty src=“479167403?et=iRGcTuSWQVp8dZC5_8nMWQ&sig=T4ffwc4T4BCr2GGwrwCHhGJxIM1cZwCnLc3zpySME18=“ width=“495″ height=“445″]Roger Federer und Novak Djokovic könnten sich am Sonntag zum erst zweiten Mal nach den US Open 2007 in einem Grand-Slam-Final gegenüberstehen. Aus dem Weg gehen sich die beiden in Wimbledon deswegen aber nicht, im Gegenteil. Der werdende Vater Djokovic holte sich bei Vierfach-Daddy Federer Baby-Tipps.

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Wawrinka und Federer fieberten mit der Nati mit

Es hat nicht sollen sein: Die Schweizer Nati ist an der WM in Brasilien im Achtelfinal denkbar knapp an Mitfavorit Argentinien gescheitert. Mitgefiebert haben dabei auch Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die in Wimbledon wenig zuvor ihre Viertelfinal-Teilnahmen sichergestellt hatten. Während die Stimmung bei den beiden Schweizern nach dem brutalen Out verständlicherweise im Keller war, feierten ihre argentinischen Tenniskollegen ausgelassen.

Am Anfang war Roger Federer noch zum Scherzen aufgelegt und fragte sich, ob der derzeit verletzte Juan Martin del Potro die Partie wohl auch verfolgen würde. Die Antwort des Gauchos liess auf sich warten, tat dann aber doppelt weh:

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Was am „Middle Sunday“ in Wimbledon wirklich geschah

Am „Middle Sunday“ wird auf dem heiligen Rasen in Wimbledon bekanntlich nicht gespielt – zumindest nicht wettkampfmässig. Die Profis lassen es sich aber nicht nehmen, ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren. So auch an diesem Sonntag, als sich Federer, Nadal und Co. auf der ausgestorbenen Anlage über den Weg liefen…

Roger Federer schlägt ein paar Bälle mit Stefan Edberg, als Rafael Nadal und Onkel Toni den Trainingsplatz betreten.

Nadal (flüstert ehrfürchtig): „Roger kann mit diesem Idol trainieren. Er hat bestimmt das richtige Rezept gegen mich auf Rasen parat. Aber wahrscheinlich scheide ich ohnehin schon vor dem Halbfinal aus…“

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So stehen die Chancen von Roger Federer in Wimbledon

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Am kommenden Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei so offen wie schon lange nicht mehr. Wie immer, wenn in „SW19“ auf Rasen gespielt wird, gehört auch der siebenfache Champion Roger Federer zu den Favoriten. Doch wie gut stehen die Chancen des Baselbieters, am 6. Juli zum 8. Mal den Wimbledon-Pokal in die Höhe stemmen zu können, wirklich? LetsTalkTennis hat dazu sechs Schweizer Journalisten befragt. Experten, die sich in der Tennisszene bestens auskennen – und Federer allesamt auf der Rechnung haben.

René Stauffer (Tages-Anzeiger)

Ich war bisher 25 Mal in Wimbledon, und obwohl es überraschende Sieger gab (wie Becker 1985, Krajicek 1996, Ivanisevic 2001) siegten normalerweise Leute aus dem engeren Favoritenkreis. Geht man 2014 von diesem aus und wendet das Ausschlussverfahren an, ergibt sich folgendes Bild: Novak Djokovic verliert momentan die meisten Grand-Slam-Finals und ist nicht der geborene Rasenspieler. Rafael Nadal kommt auf Rasen seit Jahren nicht mehr richtig in Fahrt. Andy Murray steht als Titelverteidiger unter Druck und ist noch nicht ganz der Alte. Roger Federer zeigt momentan ungewohnte Schwächen, hat seinen Kopf vielleicht doch nicht ganz bei der Sache. Stan Wawrinka hat gesundheitliche Probleme und ist bisher kein Rasen-Champion. Womit wir schon beim Kreis von Leuten wie Dimitrov, Gulbis, Nishikori, Raonic und Berdych angelangt sind, also den stärksten Aussenseitern, alles noch keine Majorsieger. Wir sehen also: Es gibt keinen klaren Favoriten.

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Rückblick: Roger und Rafa feiern ihr „10-Jähriges“

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Genau 10 Jahre ist es her, seit sich Roger Federer und Rafael Nadal auf der ATP Tour erstmals gegenüberstanden. Als Weltnummer 34 reiste Nadal vor zehn Jahren zum Masters nach Miami. Nach einem Freilos und einem Sieg über Goran Ivanisevic forderte der Mallorquiner in der dritten Runde den grossen Roger Federer heraus. Während Nadal mit eher durchschnittlichen Resultaten im Gepäck an diese Aufgabe heranging, strotzte Federer mit Turniersiegen bei den Australian Open, in Dubai sowie Indian Wells nur so vor Selbstvertrauen.

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