Stefanie Vögele in Indian Wells (Copyright: Gerald Cho)

Vögele: Den letzten Schliff in der Bollettieri-Academy geholt

(Bildquelle: Stefanie Vögele in Indian Wells, Gerald Cho)

Hallo zusammen

New York, New York – es ist wieder soweit. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und schon stehen die US Open vor der Tür. Für mich geht es bereits am Montag los, ich treffe um ca. 19 Uhr Schweizer Zeit auf Anna Schmiedlova aus der Slowakei. Ich habe noch nie gegen sie gespielt und wir haben auch noch nie zusammen trainiert, ich kenne sie deshalb kaum. Wir haben uns aber ein bisschen umgehört und die wichtigsten Infos eingeholt.

Die Entzündung in der Schulter, die mir einige Wochen zu schaffen machte, ist endlich auskuriert. Die Probleme begannen bereits in Stanford und zwangen mich zur Absage des Turniers in Toronto. Dieser Schritt war nötig, weil ich zwischenzeitlich nur noch mit Schmerzmitteln spielen konnte. Die Vergangenheit hat mich gelehrt, dass mit solchen Verletzungen nicht zu spassen ist. Nach dem Turnier in Washington haben mein Coach Ivo und ich einen Stopp bei der Bollettieri Academy in Bradenton eingelegt, wo wir eine Woche bei super Bedingungen trainieren und meine Verletzung auskurieren konnten. Unter anderem waren auch Sabine Lisicki und Monica Puig da, die Trainingspartner gingen mir auf jeden Fall nie aus.

Mittlerweile fühle ich mich physisch top. Ich bin seit Dienstag in New York, hatte dann einen Tag frei und trainiere seither intensiv. Ganz so einfach ist dies aber nicht: Weil die Qualifikation noch am Laufen war und es extrem viele Spieler hier hat, mussten wir meist zu viert auf einem Platz trainieren. Ich bin froh, dass ich in New Haven – inklusive Quali – vier gute Matches spielen konnte. Ich gehe deshalb mit einem sehr guten Gefühl an den Start.

Auch sonst fühle ich mich in New York immer sehr wohl. Man kann auch mal etwas abseits vom Tennis unternehmen. Am Samstag war ich mit Mandy Minella am Times Square und Zeit zum Shoppen hatte ich auch schon.

Vor wenigen Tagen feierte Ivo seinen Geburtstag. Leider konnte ich ihm ein Geschenk in Form eines Sieges nicht machen – ich verlor just an jenem Tag gegen Alison Riske in New Haven. Ich habe ihn dann aber am Abend zum Sushi, seinem Lieblingsessen eingeladen. Dies, obwohl es mir persönlich überhaupt nicht schmeckt 😉

Also, das war es für den Moment. Drückt mir die Daumen und bis bald!

Stefi

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