Die Ausraster des Fabio Fognini

Auf dem Platz läuft es Fabio Fognini derzeit nicht rund. Der Italiener konnte seine beiden Titel in Stuttgart und Hamburg nicht verteidigen und wird in der Weltrangliste wichtige Punkte verlieren. In der Hansestadt unterlag die Nummer 2 der Setzliste in der 2. Runde dem unbekannten Serben Filip Krajinovic (ATP 149) sang- und klanglos mit 4:6, 0:6. Von seiner eigenen Leistung genervt, zertrümmerte Fognini einen seinen Schläger auf aussergewöhnliche Art und Weise. Es ist nicht das erste Mal, dass das Temperament mit 27-Jährigen durchgeht. Hier sind unsere Top 5 Fognini-Videos:

Platz 5: Monte Carlo 2014

Ob Fogninis Vater, der Coach oder das Publikum – in Monte Carlo bekamen alle ihr Fett weg. Fognini setzte auf der Bank zur Schimpftirade an und verlor anschliessend komplett den Faden. Den letzten Satz musste er Jo-Wilfried Tsonga mit 0:6 überlassen.

http://www.youtube.com/watch?v=im6Z6U_XR_I

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Orakel Joey sagt Wimbledon-Sieger voraus

Fussball-Orakel Paul war gestern. Der neue tierische Wahrsager heisst „Joey“. Joey ist ein Westie (West Highland Terrier), 4 Jahre alt und der beste Begleiter, den man sich nur vorstellen kann. Wie seine Besitzer(in) ist auch Joey natürlich ein grosser Tennis-Fan. Deshalb wollte ich von ihm wissen: Wer gewinnt am Sonntag den Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic? Hier seine Antwort:

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Was Sie über Fabio Fognini wissen müssen

Zuletzt sorgte Fabio Fognini im Davis Cup für sportliche Schlagzeilen. Er verhalf Italien mit seinen zwei Siegen im Einzel (darunter gegen Andy Murray) in den Halbfinal, wo der „Sunnyboy“ mit seinem Team die Schweiz herausfordern wird. Die Fans dürfen sich bereits jetzt auf diese Begegnung freuen, schliesslich hat Fognini auch neben seinem attraktiven Tennis so einiges zu bieten. 10 Fakten zum unvergleichlichen Typen aus Arma die Taggia:

1. Fognini ist ein Familienmensch

Wie bei praktisch jedem Italiener steht auch bei Fabio Fognini die Familie über allem. Papa Fulvio, Mamma Silvana und Schwester Fulvia sind die wichtigsten Menschen im Leben des Italieners. Über seine Schwester sagt er: „Sie ist wie ein Ultra, total verrückt.“ Kein Wunder, denn Fulvia postet auf ihrem Twitter- und Instagram-Profil ständig Bilder ihres Bruders. Wenn ich nicht wüsste, dass die beiden Geschwister sind, dann… Fognini ist seinen Eltern für all die Opfer, die sie für ihn gebracht haben, extrem dankbar. Er sagt: „Um dies alles zurückzuzahlen, müsste ich ein Grand-Slam-Turnier gewinnen.“ Weshalb Fognini hier oben ohne posiert, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich meine, ein solches Bild haben wir alle zuhause hängen, oder? Mehr zu dieser „Unsitte“ aber unter Punkt 6.

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(Bildquelle: www.tennisteen.it)

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Die grosse Dimitrov-Gulbis-Show

Grigor Dimitrov und Ernests Gulbis – sie beide stehen für Spektakel, Emotionen und Zauberschläge. In Indian Wells trafen sie zum bereits dritten Mal in dieser Saison aufeinander und sorgten vor ausverkauftem Haus für beste Unterhaltung. Ein „Hinter-dem-Rücken-Volley“ hier, eine Boris-Becker-Einlage da. Das kann man wohl einen Hotshot nennen:

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Roger Federer zaubert in Dubai

Nicht viele hatten auf ihn gesetzt, doch Roger Federer strafte seine Kritiker in Dubai einmal mehr Lügen. Der Schweizer gewann erstmals seit rund anderthalb Jahren wieder gegen den Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic und spielte dabei teilweise gross auf. Ob mit Passierbällen, sehenswerten Volleys oder brachialen Grundlinien-Krachern – es hatte von allem etwas dabei. Mit Punkten wie diesen realisierte Federer den Finaleinzug:

http://www.youtube.com/watch?v=Orgq0iVTBe4

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Richard Gasquets „Socken-Theater“

Grosser Erfolg für Richard Gasquet: Der Franzose hat bei den US Open zum erst zweiten Mal in seiner Karriere überhaupt einen Grand-Slam-Viertelfinal erreicht. Gegen den Aufschlagshünen Milos Raonic hatte er allerdings zu beissen und musste im vierten Satz erst einen Matchball abwehren, ehe er sich doch noch in fünf Sätzen durchsetzen konnte. Es war ein Spiel mit vielen Hoch und Tiefs auf beiden Seiten. In Erinnerung bleiben dürfte von diesem Match vor allem folgende Szene: Nachdem Verlust des ersten Durchgangs im Tiebreak entledigte sich Gasquet wutenbrannt seiner Schuhe und Socken und warf letztere mitten auf den Platz:

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Mikhail Youzhny erneut in seinem Element

Mikhail Youzhny hat sich mit einem Sieg über Tommy Haas zum dritten Mal in seiner Karriere für die US-Open-Achtelfinals qualifiziert. Der Russe feierte dabei einen ziemlich souveränen Sieg über den Deutschen. Doch auch beim Russen passte in einer fehlerhaften Partie nicht alles zusammen, wie dieser Wutausbruch beweist:

http://www.youtube.com/watch?v=7zCj_Yd-2BU

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Kuriose Aufgabe beim Winnetka-Challenger

Beim Challenger-Turnier im amerikanischen Winnetka hat sich eine kuriose Szene abgespielt. So gab Alex Bogomolov Jr. im Halbfinal gegen Bradley Klahn völlig überraschend auf. Der Amerikaner stoppte inmitten einem Ballwechsel, weil er offenbar einen Out-Ruf gehört hatte. Der Schiedsrichter kannte jedoch kein Pardon und sprach den Punkt und damit das Break Klahn zu. Zuviel für Bogomolov, der auf der Stelle das Match beendete:

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Wow, David: Ein unfassbarer Satzball

Am Ende hatte David Ferrer gegen Rafael Nadal einmal mehr das Nachsehen. Der Spanier verlor gegen seinen Landsmann zum 16. Mal in Folge auf Sand. Immerhin: Der spektakulärste Punkt des Matches konnte er sich verbuchen lassen. Es war zudem noch ein wichtiger. Mit unglaublicher Defensivarbeit verwertete Ferrer den Satzball im 2. Durchgang:

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Wow: Roger Federers Zauber-Passierball

Roger Federer ist immer wieder für spektakuläre Ballwechsel gut. So auch im Dubai-Halbfinal gegen Tomas Berdych. Der Punkt war eigentlich schon verloren, doch dann zirkelte der Schweizer aus dem Handgelenk einen Passierball in extremis ins Feld (ab 2:41):

http://www.youtube.com/watch?v=miKRAEpyghU

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Unfassbar: Zeballos mit Wahnsinns-Punkt

Horacio Zeballos sorgte erst kürzlich für Schlagzeilen, als er in Vina del Mar im Endspiel überraschend Rafael Nadal bezwang und seinen ersten ATP-Titel gewann. Dass der Gaucho ganz gut Tennisspielen kann, hat er dort bereits bewiesen. Was ihm allerdings gegen Nicolas Almagro in Acapulco gelang, war schlicht unfassbar. Einen eigentlich bereits verlorenen Punkt dreht er noch – und wie!

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Gulbis: Er kann es nicht lassen…

Noch letzte Woche sorgte Ernests Gulbis mit seinem Marijuana-Geständnis in Rotterdam für Aufsehen. Und auch in diesen Tagen lässt sich der extrovertierte Lette nicht lumpen. Im Marseille brachte er die Weltnummer 6 Tomas Berdych, die er im vergangenen Jahr in Wimbledon in der 1. Runde schlug, erneut an den Rand einer Niederlage. Ganz reichte es aber nicht. Auch, weil Gulbis zu viele unerzwungene Fehler unterliefen. Seine Reaktion? Wenig überraschend.

http://www.youtube.com/watch?v=gPBoVe2wCeQ

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Cibulkova bricht zweimal zusammen

Dominik Cibulkova ist während ihres Fed-Cup-Matches gegen Vesna Dolonc zweimal auf dem Platz zusammengebrochen. Der Grund: Muskelkrämpfe. Die Slowakin lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit Satz und Break in Führung, konnte das Match aber nicht zu Ende spielen (ab 5:00):

http://www.youtube.com/watch?v=-5pZuzQH4Ro

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Ouch: Welch ein Smash…

Amir Weintraub kämpfte gegen Jo-Wilfried Tsonga vorbildlich und knöpfte diesem gar den dritten Satz ab. Als es im vierten Durchgang dann aber ums Eingemachte ging, machten dem Israeli die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Beim Stand von 5:6, 30:30 versemmelte Weintraub einen Smash auf unglaubliche Art und Weise. Das tut nur schon beim Zuschauen weh (im Video ab 4:02):

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Rosols Tweener-Winner

Roger Federer ist bekannt dafür, doch er ist nicht der einzige, der ihn beherrscht: Den Tweener. Im Davis-Cup-Match gegen Stanislas Wawrinka packte Lukas Rosol einen unfassbaren „Zwischen-den-Beinen-Gewinnschlag“ aus, der ihm den (verdienten) Applaus der mehrheitlich Schweizer Zuschauer einbrachte. Der war ganz schön frech – und ganz schön gut. Da dürfte selbst Federer neidisch sein…

http://www.youtube.com/watch?v=jUJl-oY1AEk

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Djokovic am Boden? Nicht ganz!

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Hochstehend war das Endspiel der Australian Open zwischen Novak Djokovic und Andy Murray nicht gerade. Vielleicht waren die Erwartungen etwas gar hoch. Doch obwohl das Spiel zwischen Spitzen- und Kreisklasse pendelte, gab es den einen oder anderen spektakulären Ballwechsel.

Im ersten Satz beim Stande von 3:3 hatte Andy Murray seinen Gegner im wahrsten Sinne des Wortes am Boden. Das hiess aber nicht, dass der Schotte den Punkt auch gewann. Doch seht selbst: